Termine und Mitteilungen

Bis: Donnerstag, 02.05.2019

Maifeiertag

Dienstag, 01. Mai 2019, ist unterrichtsfrei.

Bis: Dienstag, 07.05.2019

Schulkonferenz

Die nächste Schulkonferenz beginnt am 06. Mai 2019 um 19 Uhr.

Bis: Donnerstag, 09.05.2019

Infoabend Klasse 5

Der Informationsabend zur Wahl der zweiten Fremdsprache ab der 6. Klasse findet am 08. Mai 2019 um 19 Uhr in der Aula unserer Schule statt.

Bis: Donnerstag, 16.05.2019

Elternsprechtag

Der 2. Elternsprechtag im 2. Halbjahr 2018/19 findet am Mittwoch, 15. Mai 2019, von 16-19 Uhr statt.

Bis: Dienstag, 28.05.2019

JSG-Flyer

In der Rubrik "Aktuelles" findet sich zur ersten Information über unsere Schule der JSG-Flyer zum Download.

Bis: Montag, 15.07.2019

Neue Ruf- und Faxnummer

Achtung: Das JSG hat ab sofort eine neue Telefonnummer. Sie erreichen uns unter 02845-936610. Unsere neue Faxnummer lautet: 02845- 93 66 113.


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Chor19



Zusammenhalten und Hoffnung schenken - Vierte Typisierungsaktion am JSG

 

Stenzel

 

Das JSG unterstützt unter dem Motto „Schüler helfen Leben retten" seit mehreren Jahren ein lebenswichtiges Projekt und engagiert sich im Kampf gegen Blutkrebs. Je mehr potenzielle Lebensspender in der Deutschen Knochenmark-Spenderdatei (DKMS) registriert sind, desto größer wird die Chance, ein Leben zu retten. Diese Chance wollen wir nicht ungenutzt lassen:

Am 05.04.2019 führten wir daher in unserer 11. und 12. Jahrgangsstufe eine Registrierungsaktion durch. Nach 2013, 2015 und 2017 handelt es sich bereits um die vierte Aktion dieser Art. Wir können sehr stolz darauf sein, dass unter den 502 bisher typisierten Mitgliedern der Schulgemeinschaft tatsächlich schon neun Stammzellenspender gefunden werden konnten!

Um eine umfassende Aufklärung zu gewährleisten, fand für die Schülerinnen und Schüler der Q1 und Q2 zuvor eine Infoveranstaltung zum Thema „Blutkrebs und Stammzellspende" statt. Hierzu hatten wir aus der Schulgemeinschaft des JSG sowohl einen Stammzellenspender als auch -empfänger eingeladen, die authentisch von ihren Erfahrungen berichtet haben. Im Anschluss daran hatten die Schülerinnen und Schüler ab 17 Jahren die Möglichkeit, sich registrieren zu lassen.

Die Aufnahme jedes neuen potenziellen Lebensspenders kostet die DKMS 35 Euro. Die DKMS arbeitet gemeinnützig und ist allein auf Spendengelder angewiesen. Für Geldspenden ab 50,-€ stellt die DKMS eine Spendenbescheinigung aus.

 

DKMS-Spendenkonto

Kreissparkasse Tübingen

IBAN DE54 6415 0020 0001 6893 96 BIC SOLADES1TUB

Verwendungszweck: BIZ 207 (bitte unbedingt angeben)

und Ihre Adresse für eine Spendenbescheinigung

 

Weitere Informationen, z.B. zu den Voraussetzungen als Spender/-in, findet man auch unter www.dkms.de.

 

 


Die Tafel ganz vorne - "Drehtür-Finale" am JSG

 

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Am 15.02.2019 fand in der Aula des JSG das Finale des diesjährigen Drehtür-Wettbewerbs statt. Unter dem Motto "Eine Tat sagt mehr als tausend Worte" hatten sich insgesamt neun Teams aus den Klassenstufen 7 - 9 etwas einfallen lassen, mit dem sie ihr Engagement für die Gesellschaft unter Beweis stellten und ihre Mitschüler zum Mit- und Nachmachen einluden. Ihre Ergebnisse präsentierten die Teams nun an diesem Tag vor den Augen der Mitschüler und einer sechsköpfigen Jury. Den Sieg sicherte sich am Ende das Team der 8b mit seinem Einsatz für die "Tafel" in Neukirchen-Vluyn. Die Jury war sich rasch einig, dass diese Idee und ihre Umsetzung den 1. Preis verdient hatten, weil die vier Schülerinnen und Schüler ganz nah und mitten dabei waren, als die "Tafel" bedürftige Menschen mit Lebensmitteln versorgte. Auf dem 2. Platz landete das Team der 8a, das drei abwechslungsreiche Aktionstage für die Bewohner des Altenheims gestaltet hatte. Der 3. Preis ging an die 7c und ihr Projekt im Tierheim. Gratulation an die Teams, die in diesem Jahr dabei waren - und ein dickes Dankeschön an unseren Förderverein, der die Preise stiftete.

 

 

 

Internationale Gäste aus Estland und Norwegen am JSG - Schrott im Fokus des Erasmus+ Programms

 

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   Foto: © Abfallentsorgungszentrum Asdonkshof

Die Europapolitik erlebt gerade wieder einmal raue Zeiten. Umso wichtiger ist es, dass junge Europäer sich zusammentun um gemeinsam Probleme anzugehen. Keine Angst vor schmutzigen Themen zeigten dabei die Schüler und Lehrer des JSG. Mit ihren Gästen der Norwegener Stryn ungdomskule und dem estländischen Viljandi Gümnaasium engagieren sie sich in dem zweijährigen, von der EU geförderten Erasmus+ Projekt „Recycling our World - Creating Awareness for a Sustainable Lifestyle in Young Europeans".

Vom 11.02. bis 15.02.2019 waren die internationalen Partnerschulen zu gemeinsamen Aktivitäten am Niederrhein. Nach dem letzten Treffen im November 2018 zum Thema Plastikmüll standen am JSG nun Besichtigungen und Workshops rund um das Thema Elektroschrott an. Vorgenommen hatten sich die Teilnehmer neben dem interkulturellen Austausch die Besichtigung von Europas führendem Unternehmen in Sachen Recycling Remondis Lippewerk (Lünen) und auch einen Besuch des Abfallentsorgungszentrums (AEZ) Asdonkshof. Die Erfahrung, dass Müll vor nationalen Grenzen nicht Halt macht, trägt zur Stärkung des europäischen Gemeinsinns bei. Fortgesetzt wird das Erasmus+ Programm mit einem Gegenbesuch in Norwegen im März 2019.

 

 

 

Die Vorbereitungen für das Varieté 2019 laufen auf Hochtouren!

 

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Die Dreharbeiten für den Film gehen voran und es wird weiterhin fleißig geprobt, um die Aufführungen zu perfektionieren. Das Layout-Team hat ein Plakat und die Eintrittskarten entworfen, denn schließlich startet bald der Vorverkauf. Der Künstlerverkauf findet vom 18.02.-20.02.2019 statt, der reguläre Verkauf startet eine Woche später vom 25.02.-27.02.2019.
Neben unserer Homepage sind wir auch auf Instagram vertreten, dort finden Sie uns unter dem Namen variete2019jsg.

Das Varieté-Organisations-Team

 

 

 

Julius-Stursberg-Gymnasium lud ein - Offene Tür für Viertklässler und ihre Eltern am JSG

 

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„Einen warmen Empfang bereitete die Schulgemeinschaft des Julius-Stursberg-Gymnasiums (JSG) angehenden Fünftklässlern und ihren Eltern [....] Ein volles Programm erwartete die Besucher", berichtete die Rheinische Post über unseren Schnuppertag.

Am Tag der offenen Tür hatten Lehrer, Eltern und Schüler den Viertklässlern und ihren Familien einen bunten Markt an Angeboten präsentiert, den das JSG seinen Schülerinnen und Schülern im Laufe ihrer Schulzeit bietet. Und das war eine ganze Menge! Vom internationalen Erasmusplus-Programm, dem England-Austausch über das Varieté und den Chor bis zur Chemie nach Harry Potter - um nur einige Beispiele zu nennen: So vieles konnten die Gäste in Augenschein nehmen! Für die jungen Gäste gab es viele Mitmachaktionen, zu deren Abschluss es sogar noch eine kleine Anerkennung gab. Natürlich durften die zukünftigen Fünftklässler in verschiedenen Fächern an Probeunterricht teilnehmen, darunter auch Spanisch, Latein oder Physik. Währenddessen konnten Eltern sich Führungen durch die Klassen- und neuen Fachräume anschließen, sich bei Lehrerinnen und Lehrern und Vertretern der Schulpflegschaft über die am JSG unterrichteten Schulfächer sowie außerunterrichtliche Aktivitäten informieren und sich in grundsätzlichen Fragen der Schulformwahl beraten lassen. Besonders interessant dabei sicherlich: Was bietet das neue G9?
Für die Anmeldetage am JSG vom 12. bis 14. Februar 2019 sind die Interessenten also gut im Bild über die neue Schule. Sie haben das Kollegium kennengelernt und viele Fragen beantwortet bekommen, z.B.: Welche Schulfächer stehen zur Wahl? Welche Schulabschlüsse können erreicht werden? Wie werden alle Kinder besonders gefördert? Wie werden die neugestalteten Räume des JSG aussehen? Wie arbeiten Schule und Elternhaus in Erziehungsfragen miteinander? Erklärt wurden zentrale Besonderheiten im Schulprogramm des JSG wie die Begleitung in der Persönlichkeitsentwicklung, das soziale Lernen und die individuelle Förderung bei besonderen Begabungen und bei Lernschwierigkeiten sowie Angebote der Berufs- und Studienwahlorientierung.

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Neukirchener Erziehungsvereins stellten die Angebote im Rahmen der täglichen Übermittagsbetreuung bis 16 Uhr vor. Wie immer sorgte der Förderverein des JSG für das leibliche Wohl der Gäste in netter Atmosphäre. Einen ersten Überblick über das breit gefächerte Angebot des Julius-Stursberg-Gymnasiums bietet der Flyer des JSG.

Unmittelbar nach den Halbjahreszeugnissen stehen in Neukirchen-Vluyn die Anmeldungen an den weiterführenden Schulen an. Vom 12. bis 14. Februar 2019 können Viertklässler für den neunjährigen Bildungsgang am Julius-Stursberg-Gymnasium angemeldet werden. Unter der Rufnummer 02845-936610 können noch Anmeldetermine vereinbart werden, um Wartezeiten zu vermeiden. Für Fragen stehen Erprobungsstufenkoordinator Ernst Wissen und Schulleiterin Dr. Susanne Marten-Cleef auch vorab schon gern zur Verfügung.

 

 

 

Reisebericht: Unsere Fahrt nach Oświęcim, Polen

 

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Seit sechs Jahren verbringt ein 12er-Projektkurs des Julius-Stursberg-Gymnasiums unter dem Thema „..., dass Auschwitz nicht noch einmal sei..." eine Woche in der Stadt Oświęcim (zu dt.: Auschwitz). In diesem Jahr waren wir an der Reihe. Nach langen Vorbereitungen und vielen Recherchen standen wir am 14.01.2019 pünktlich um 7:30 Uhr am Düsseldorfer Flughafen. Wir erreichten nach fünfstündiger Reise unsere Bleibe für die nächste Woche: das Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim. Nach freundlicher Begrüßung besprachen wir den Ablauf und das Programm der kommenden Tage und unsere persönlichen Erwartungen an diese Fahrt. Mit dem Spielfilm „Am Ende kommen Touristen" stimmten wir uns auf die Woche ein. Am nächsten Tag besuchten wir direkt die Gedenkstätte Auschwitz und erhielten eine interessante Führung durch das Museum und Stammlager Auschwitz I. Bereits hier konnten wir erleben, was uns auf dieser Fahrt erwarten würde - eine Menge von Informationen, deren emotionale Erfassung oft schwer fällt: Was macht man selbst daraus, wenn man alle Dokumente und Reden, die in der Ausstellung gezeigt werden, in seiner eigenen Sprache hört? Wie soll man damit umgehen, wenn Kinderschuhe, Brillen und andere persönlichste Gegenstände von Menschen in Bergen gezeigt werden können, einfach, weil sie den Häftlingen systematisch abgenommen und zur Weiterverwertung gesammelt wurden? Nachmittags besuchten wir das Zentrum der Stadt Oświęcim, wo wir das frühere jüdische Leben in einem Workshop besser kennenlernen konnten. Der Tag endete mit einem Abendessen in unserer Herberge und einer gemeinsamen Nachbesprechung des Erlebten.
Am Mittwoch erreichten wir morgens schon nach kurzer Fahrt das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Die dreistündige Führung durch das KZ berührte uns allein durch dessen Größe, aber auch durch die von unserer Führerin immer wieder eingebundenen Einzelschicksale, auf besondere Weise. Obwohl wir schon viel Vorwissen mitbrachten, konnte sich niemand von uns wirklich vorstellen und nachempfinden, was an diesem Ort Schreckliches stattfand. Wir diskutierten noch lange über die Geschichte unseres Landes und konnten uns nicht wirklich vorstellen, wie das alles damals passieren konnte. Nachmittags fuhren wir zur Internationalen Jugendbegegnungsstätte und hatten die Möglichkeit ein Zeitzeugengespräch mit Herrn Dlugoborski zu führen, der damals als politischer Häftling in Auschwitz gefangen war. Der 93-Jährige ehemalige Geschichtsprofessor ist der letzte Zeitzeuge, der noch vor Ort Gespräche führt. Er nimmt trotz merklicher, gesundheitlicher Probleme dafür eine lange Taxifahrt von Warschau nach Oświęcim auf sich, nur um an Ort und Stelle zu berichten.

 

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Der Tag endete mit einer intensiven Nachbesprechung und reichlich Gesprächsstoff in unserer Herberge. Den Donnerstag verbrachten wir in Krakau, mit glücklicherweise sonnigem Wetter. Nach einstündiger Fahrt durften wir für die ersten Stunden die Stadt individuell erkunden. Nach einem Gang durch das frühere jüdische Viertel Kazimierz besuchten wir die Ausstellung „Traces of Memory" und erfuhren noch mehr über die jüdische Vergangenheit in Polen aus zeitgenössischer Sicht. Dort im Museum durften wir ein weiteres Zeitzeugengespräch mit Frau Rach führen, welche während des 2. Weltkriegs im jüdischen Ghetto in Krakau geboren wurde. Ihr ganzes weiteres Leben ist geprägt durch diese Zeit. Ihre Mutter bezahlte polnische Fremde, die das Kind aufzogen, um, nach dramatischer Flucht aus dem Ghetto, ihr eigenes Überleben und das ihres Kindes zu sichern. Nach dem Krieg verstand das Kind überhaupt nicht, warum es zu seinen leiblichen Eltern zurück sollte. Die leibliche Mutter kannte Frau Rach zwar oberflächlich von seltenen Besuchen, aber der Vater, ein Schindlerjude, war ihr völlig unbekannt. Erst durch einen Gerichtsbeschluss konnten die leiblichen Eltern Frau Rach wieder bei sich aufnehmen. Der Verlust der Pflegefamilie war für unsere Zeitzeugin so gravierend, dass sie nie wieder zu einem entspannten Verhältnis zu ihren Eltern gefunden hat.
In einem jüdischen Restaurant ließen wir mit leckerem Essen und Klezmer-Musik zusammen den Tag ausklingen. Am letzten Morgen besuchten wir erneut die Internationale Jugendbegegnungsstätte, wo es uns möglich war, im dortigen Archiv seltene Dokumente und Bücher aus Auschwitz als Informationsquellen für unsere jeweiligen wissenschaftlichen Arbeiten zu studieren. Die interessanten Lektüren fesselten uns für einige Stunden und boten wieder reichlich Redeanlässe. Nach dem Mittagessen traten wir dann auch schon unsere Rückreise nach Deutschland an und erreichten abends gegen 21 Uhr Düsseldorf. Die Reise war für den gesamten Kurs und die beteiligten Lehrer eine unvergessliche und eindrucksvolle Erfahrung. Durch derartige Projekte gerät die Vergangenheit niemals in Vergessenheit und wir wollen weiter vermitteln, dass Auschwitz nicht noch einmal sein darf...


Sophia Myrianthopoulou und Hanna Hölterhoff

(Für den Projektkurs SoWi 12)


Wir bedanken uns bei der Karl-Arnold-Stiftung, dem Lions Club Fliunnia, dem Kirchenkreis Moers und dem Förderverein des JSG und dem Land NRW für die großzügige Unterstützung unserer Fahrt.

 

 

 

Jubiläumsbesuch: 10 Jahre Buckingham-Austausch

 

Ein stolzes Jubiläum feiert der JSG-Schüleraustausch mit Buckingham in diesem Schuljahr: Bereits zum zehnten Mal verbrachten Anfang Dezember 2018 Schülerinnen und Schüler aus der kleinen englischen Marktstadt in der Nähe Oxfords eine Woche bei uns am Niederrhein und waren zu Gast am JSG sowie in den Familien ihrer Austauschpartner.

 

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Die sieben Jungen und elf Mädchen gingen gemeinsam mit ihren Gastgebern aus unserer Jahrgangsstufe 10 in deren Unterricht und alle gemeinsam machten einen Ausflug auf den Fernsehturm und den Weihnachtsmarkt in Düsseldorf. Auch ein Besuch an der Fontys Hogeschool in Venlo stand - mit anschließendem Stadtbummel - auf dem Programm. Dort war die deutsch-englische Gruppe wie auch in den Vorjahren zu Workshops im Bereich Mechatronik und Business Studies eingeladen und lernte die Fontys als eine attraktive Studienmöglichkeit kennen - denn immerhin wird in Venlo neben Niederländisch auch auf Englisch und Deutsch doziert.

 

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Während Düsseldorf und Venlo bereits seit einigen Jahren zum bewährten Programm des Austauschs gehören, gab es zum Jubiläum eine Neuheit: Neukirchen-Vluyn mit seinem neu konzipierten und frisch wieder eröffneten ortsgeschichtlichen Museum in der Kulturhalle. Günter Fischer, Geschäftsführer des Städtepartnerschaftsvereins (SPV) und Beiratsvorsitzender im Museumsverein, führte die englischen Schüler eine Stunde lang durch die Geschichte Neukirchen-Vluyns und Lehrer Christian Berges, im SPV auch Abteilungsleiter der Städtepartnerschaft mit Buckingham, übersetzte. Die englischen Lehrerinnen und Schüler lauschten gespannt den Geschichten über niederrheinische Haarbilder und einen Kolonialwarenladen, den Erziehungsverein, die Mühlen-, Textilherstellungs- und Zechengeschichte und NV in der Zeit der NS-Diktatur.

 

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Anschließend empfing Bürgermeister Harald Lenßen die Gruppe im Rathaus und lobte den erfolgreichen Austausch und das Interesse der Jugendlichen an der jeweils anderen Kultur. Unter dem Stadtwappen Buckinghams im großen Ratssaal durften sie fürs Gruppenfoto posieren. Die Schülerinnen und Schüler beider Schulen konnten ihre Deutschkenntnisse vor allem am Wochenende in ihren Gastfamilien anwenden, mit denen sie u.a. Ausflüge zum Gasometer und ins CentrO nach Oberhausen sowie zur Motorshow und auf den Weihnachtsmarkt in Essen unternahmen.

Der Großteil der jugendlichen Gäste geht auf die Royal Latin School, eine renommierte staatliche Grammar School mitten in Buckingham, mit der wir 2009 den Austausch begannen. Seither konnten sich an der RLS mit Ausnahme von 2015 jedes Jahr genügend Deutschschüler finden, die an dem Austausch teilnehmen wollten. Passend zum Jubiläum interessierten sich in diesem Jahr - nach einem Jahr Pause - zudem auch wieder 5 Jungen vom Silverstone UTC für den Austausch. Das UTC lernten wir über die 2012 mit Buckingham geschlossene Städtefreundschaft kennen. Es ist ein technisches Oberstufenkolleg mit einem Schwerpunkt auf Formel 1 und Fächern wie High Definition Engineering und Technical Event Management, das direkt neben der F1-Rennstrecke Silverstone unweit Buckinghams liegt. Anfang März erfolgt der Gegenbesuch der JSGler zu ihren Austauschpartnern auf der Insel.

 

 

 

VORLESEWETTBEWERB 2018

 

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Am Freitag, 07.12.2017, fand der diesjährige Vorlesewettbewerb am Julius-Stursberg-Gymnasium statt. Die acht Klassensieger saßen aufgeregt in der ersten Reihe und warteten gespannt auf ihren ganz großen Auftritt. Während die besten Vorleserinnen und Vorleser der Jahrgangsstufe 6 aus ihren selbst ausgewählten Büchern lasen, verfolgte die Jury, darin u.a. als ausgewiesene Expertinnen die Leiterin der Stadtbücherei Frau Steuten und Vertreterinnen der Neukirchener Buchhandlung und der Buchhandlung Giesen-Handick, aufmerksam ihrem Vortrag. Die drei Besten durften erneut lesen, diesmal jedoch einen ihnen völlig unbekannten Text. Das abschließende Urteil, das unter großem Applaus der Zuschauer verkündet wurde, lautet:

 

  • 1. Platz: Lena Rützel (6a)
  • 2. Platz: Bèla Halmai (6c)
  • 3. Platz: Elisa Bernitt (6a)

Herzlichen Glückwunsch! Lena wird demnächst auf Kreisebene vorlesen. Wir drücken ihr alle fest die Daumen!

 



Varieté 2019

 

Die Vorbereitungen für das Varieté 2019 laufen auf Hochtouren! Damit Ihre Vorfreude weiter wächst, hier ein kleiner Überblick: Die erste Runde der Castings ist abgeschlossen und nächste Woche steht schon die zweite Runde an, bevor über die Weihnachtsferien ordentlich für die Aufführung geprobt wird. Zudem steht das Drehbuch für den Film, welcher in naher Zukunft dann auch gedreht wird. Natürlich macht sich auch das Deko-Team schon fleißig Gedanken, wie es an den Vorstellungstagen am JSG aussehen soll. Neben unserer Homepage sind wir auch auf Instagram vertreten, wo Sie uns unter dem Namen variete2019jsg finden können.

 

Das Varieté-Organisations-Team

 

 

 

Riesenerfolg unserer Ruanda-AG!

 

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Es ist vollbracht: Im kleinen ruandischen Dörfchen Kinihira wurden am 17. August 2018 drei Klassenräume und sechs Toiletten offiziell eingeweiht. „Unsere" Schule - oder zumindest ein erster wichtiger Teil derselben - steht, auch wenn die Klassenzimmer bislang noch leer sind!


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Zwei Jahre lang hatte die Ruanda-AG auf dieses erste große Etappenziel hingearbeitet. Im Schuljahr 2016/17 begann es mit dem Sammeln von PET-Flaschen in unserer Schule und einer „fairen Weihnachtsmänner"-Aktion am JSG. Hinzu kam der „Schul-Stand für Schul-Land" auf Stadt- und Gemeindeveranstaltungen. Hier boten die knapp zehn damaligen Sechstklässler gemeinsam mit Herrn Berges und Frau Christofzik gegen Spenden immer wieder Selbstgemachtes und Produkte aus Ruanda feil. Nach ein paar Monaten wurde der Rotary-Club Kamp-Lintfort/Grafschaft Moers auf das Projekt aufmerksam und versprach, auf jeden erwirtschafteten Euro einen weiteren drauf zu legen. So kamen bis Juli 2017 7.500 Euro zusammen, für die sodann das „Schul-Land", eine Parzelle in der Gemeinde Kinihira, hoch über den Teeplantagen im Norden Ruandas gekauft wurde. Im Anschluss wurde ein halbes Jahr lang geplant und verhandelt. World Vision begann - wenn auch etwas verspätet - im April 2018 die versprochenen Materialien für den Bau der Schule zu liefern im Wert von 16.000 Euro. Derweil sammelte die Ruanda-AG das ganze Schuljahr 2017/18 über weiter fleißig Spenden und konnte hiermit ab Mitte Juni 2018 den Aufbau der Schule für 6.000 Euro selbst finanzieren. Innerhalb von nur zwei Monaten wurden die drei Klassenräume nach Bauplänen von UNICEF errichtet - ohne, dass die Regenzeit den Bau unterbrechen konnte. Zu Beginn des neuen ruandischen Schuljahres im Januar 2019 nimmt die Schule mit zwei Vorschul- und einer ersten Klasse den Betrieb auf.

 

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Bereits am 17. August feierten die Kinder von Kinihira mit Trommeln, Tänzen und Gesang mit Gästen aus der Hauptstadt Kigali die Einweihung ihrer Schule und können es kaum erwarten, dass der Unterricht dort in wenigen Monaten beginnt. Herr Berges sprach bei der Eröffnung in Kinihira mit dem 14jährigen Patrick Bihebyiza. Patrick konnte als jüngeres Kind die Grundschule oft nicht besuchen, da der tägliche Fußmarsch von fast zwei Stunden in die Schule auf dem nächsten Hügel zu mühsam war. „The children from Germany have done a great job for us! Thank you so much!", Und auch die Distriktregierung ist den Kindern der Ruanda-AG vom JSG dankbar: Mit der neuen Schule können die umliegenden Schulen entlastet werden und die Anzahl der Kinder in einer Klasse deutlich reduziert werden. Nicht selten drücken in Ruanda 50 oder 60 Kinder die Schulbank in einer Klasse, gerade in den ländlichen Gebieten.


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Motiviert durch den Erfolg und stolz auf das bereits Erreichte will die Ruanda-AG weitermachen. Alina (links auf dem unteren Foto), Erik, Caytlin, Ela, Karla, Arne (auf dem unteren Foto rechts), Tessa und Jessyr sind nunmehr in der Jahrgangsstufe 8 sind und möchten weiter sammeln für Kinihira. Neben weiteren Klassenzimmern sollen ein kleines Besprechungszimmer für die Lehrer sowie ein Büro für die künftige Schulleitung und weitere Toiletten gebaut werden. Ebenso fehlen derzeit noch die Möbel für die Schule. So hoffen sie, dass sich alte und neue Spender bereitfinden, das Projekt weiterhin zu unterstützen und auch über eine erneute Zusammenarbeit mit den Rotariern würden sie sich sehr freuen.

 

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Für den Bau der weiteren Schulräume sammeln wir weiter und freuen uns über jede Spende auf unser Konto beim IBAN DE68 3506 0190 1010 8800 13, (Kirchenkreis Moers, Bank für Kirche und Diakonie, BIC GENODED1DKD) mit dem Verwendungszweck „Kinihira" (Zweck bitte unbedingt angeben! Falls eine Spendenquittung erwünscht wird, bitte auch Ihre eigene Postadresse im Verwendungszweck mit angeben!). Der Ruanda-Stand wird übrigens wieder zu den beiden Elternsprechtagen im November sowie vom 12.-14. Dezember in der Pause von 10.25-10.45 aufgebaut.

 

 

 

Lernen lernen - Ein Elternseminar


Da sich viele Eltern Gedanken machen, ob ihrem Kind ein Schulformwechsel problemlos gelingt, bot unsere ehemalige Beratungslehrerin Frau Wolter speziell für die Eltern der neuen Fünftklässler am Abend des 12. November 2018 ein Elternseminar zum Thema „Lernen lernen" an, bei dem sie unter anderem Strategien vorstellte, wie Lernleistungen von Kindern unterstützt werden können. Es gab in nettem Rahmen auch die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen und erste Erfahrungen auszutauschen.

 

 

 

Vorankündigung zum Varieté am JSG

 

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Es ist wieder soweit; die Vorbereitungen für das Varieté haben begonnen! Es haben sich schon viele freiwillige Interessenten für das Organisationsteam der Jahrgangsstufe 11 gemeldet und sind motiviert, etwas auf die Beine zu stellen. Das Thema steht fest, einige passende Filmideen gibt es auch schon und die Anmeldungen für die Acts haben begonnen. Das diesjährige Motto lautet Hammer-Varieté 2018 - Jetzt renovieren Wir! Neben unserer Homepage sind wir auf sozialen Medien wie z.B. Instagram vertreten. Dort findet ihr uns unter variete2019jsg. Wir werden Sie und euch auf dem Laufenden halten. Auf ein gutes Varieté ...


Das Varieté-Organisations-Team

 

 


Welttag der Lehrerin und des Lehrers - Herzliches Dankeschön an die Eltern!

 

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Der 5. Oktober wurde von der UNESCO zum Welttag der Lehrerin und des Lehrers ausgerufen. Unter anderem soll an deren bedeutende Rolle im Bereich Bildung und Erziehung erinnert werden. Zweck des Tages ist, auf die verantwortungsvolle Aufgabe von Lehrkräften aufmerksam zu machen und deren Ansehen weltweit zu steigern. Die Eltern unserer Schule, auf dem Foto vertreten durch das Mitglied des Schulpflegschaftsvorstandes Amal Serghini, nahmen sich dieses Anliegen zu Herzen und beehrten unser Kollegium einschließlich der Sekretärinnen und des Hausmeisterehepaares erneut mit einer tollen Überraschung, für die wir uns im Namen aller Kolleginnen und Kollegen herzlichst bedanken wollen.


Lehrerrat und Schulleitung des JSG

 

 


REdUSE - Über unseren Umgang mit den Ressourcen der Erde

 

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Auf Initiative des POP Movement - Teams des Julius-Stursberg-Gymnasiums war am 20.09.2018 das bundesweite Schulprojekt „REdUSE - Über unseren Umgang mit den Ressourcen der Erde" zu Gast am JSG. Der Projektträger „die Multivision e.V.", als ein Verein für Jugend- und Erwachsenenbildung aus Hamburg, sensibilisierte die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6-12 in drei Durchläufen für ein nachhaltiges Konsumverhalten. Herr Lenßen übernahm in seinem Amt als Bürgermeister offiziell die Schirmherrschaft und die Stadt Neukirchen-Vluyn sponserte im Rahmen der Initiative Bildung für nachhaltige Entwicklung diese Veranstaltung, ebenso wie der Verein der Freunde und Förderer des Julius-Stursberg-Gymnasiums e.V. Somit war lediglich ein geringer Betrag von Elternseite her aus zu entrichten. Wie wichtig das Thema des zeitlich abzusehenden Endes vieler Bodenschätze ist, wurde darüber hinaus darin deutlich, dass neben der Printpresse auch der Fernsehsender WDR in der Lokalzeitausgabe Duisburg berichtete.

 

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Infos zur Veranstaltung: http://www.multivision.info/index.php/projekte/reduse/

Infos zum POP Movement Team: www.pop-movement.com

 



Herzlich willkommen am JSG!

 

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Ein besonderer Schultag begann sehr würdig: Zu ihrem ersten Schultag am JSG hießen Schulpfarrerin Iris Christofzik, Pfarrer Andreas Fink von der Gemeinde St. Quirinus und Religionslehrerin Katja Boxwell unsere neuen Fünftklässler und ihre Familien mit einem ökumenischen Gottesdienst willkommen. Dieser stand unter dem Motto „Ich bin mehr. Wachsen unter Gottes Segen". Der Chor unter Leitung von Sabine Knopp sorgte für die passende musikalische Begleitung.

 

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In einer mutigen Meditation stellten alle unsere neuen Schülerinnen und Schüler zusammen eindrucksvoll unter Beweis, wie sie in den nächsten Jahren aus den Anfängen als „Kleine" zu Großen heranwachsen werden, wobei natürlich auch das eine oder andere Hindernis zu bewältigen ist. Dass dies nicht allein geschieht, dafür sorgen die Lehrer und Paten, die von der ersten Schulstunde an an ihrer Seite stehen. Wir alle freuen uns auf die gemeinsame Schulzeit!



JSG-Vertreter auf dem Kongress „World sustainable development Forum" in Mexico City

 

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Auf Einladung des Friedensnobelpreisträgers Rajendra Pachauri nahmen fünf Schülerinnen und Schüler der POP-Movement-Grupp und Lehrer Andreas Forsthövel am Kongress „World sustainable development Forum" in Mexico City teil. Dort hielten sie einen Vortrag über das POP-Movement an unserer Schule und dessen Fortschritte und Ergebnisse, welchem mit großem Interesse zugehört und viel Lob zugesprochen wurde. Die Tagung war in verschiedene Sessions unterteilt, die alle unter einem anderen Aspekt geführt wurden. Nach den Präsentationen gab es für das Auditorium die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Kommentare zu geben.

Unsere Delegation knüpfte viele wichtige Kontakte und lernte viele Menschen kennen, die sich für unser Projekt interessieren und uns unterstützen wollen. So traf die Gruppe zum Beispiel John Vidal, Redakteur des „Guardians" der UK. Außerdem sprachen die Abiturienten mit Politikern und Wissenschaftlern verschiedener Länder und Fachgebiete, beispielsweise mit dem Australier Dr. James Prest, einem Dozenten für Umwelt-und Klimagesetze und Politik der Australian National University. Eine politische Sicht zeigte H.E. Dr. Lawrence Gonzi, ehemaliger Premierminister von Malta. Er betonte, dass große Nachhaltigkeitsprojekte in der Politik oft nicht realisiert werden würden, da eine Legislaturperiode zeitlich nicht ausreiche und somit Politiker oft selber nur kleine Projekte in Angriff nähmen.

Das POP-Movement wird weltweit an Schulen und Universitäten aufgebaut, so trafen unsere Schüler u.a. Vertreter der UNAM (aus der Fakultät für Chemie) aus Mexiko-Stadt und tauschten sich über die Projekte aus. Auch Dr. Pachauri sprach unserer JSG-Delegation ein Lob aus und dankt uns, dass wir sein Projekt an unserer Schule aufbauen. Der „Youthquake", die Session, in der Jugendliche ihre Projekte vorstellten, wurde von den meisten Teilnehmern als die beste Session angesehen, da viele Redner in ihren Präsentationen die Jugend als verantwortlich für die Zukunft unseres Planeten ansehen. Aus diesem Grund wurde von unseren Vertretern und von anderen Kongressbesuchern kritisiert, dass für die Jugendlichen im Gegensatz zu anderen Sessions nur eine Stunde eingeplant wurde, da ihnen so nur wenig Zeit für ihre Präsentation gegeben wurde.

Im „Youthquake" stellte auch Felix Finkbeiner sein Projekt „Plant-for-the-Planet" vor. Er ist Deutscher und hat mit seiner Organisation das Ziel, durch das Pflanzen von Bäumen weltweit dem Klimawandel entgegenzuwirken. Auch er möchte mit unserer POP-Movement-Gruppe in Kontakt bleiben und uns unterstützen. Ebenfalls im „Youthquake" vorgestellt wurde das POP-Movement der oben erwähnten Schüler der mexikanischen Universität. Auf dem Kongress war auch Priscillia Andrieu, die sich für Afrika einsetzt und mit Dr. Rajendra Pachauri zusammenarbeitet. Sie plant, eine Internetseite für das POP-Movement zu erstellen, auf der sich Teilnehmer weltweit austauschen und helfen können. Diese Plattform soll außerdem die Einrichtung eines neuen POP-Movements für Interessierte erleichtern. Die JSGler berichteten ihr von den Ergebnissen und Vorgehensweisen an unserer Schule. Nach den gesammelten Erfahrungen wollen wir unser POP-Movement an unserer Schule weiterführen und nach dem Abschluss der Berechnung unseres ökologischen Fußabdrucks weitere Ideen in Angriff nehmen.

 

 

Sechs Schülerinnen und Schüler der 7b gewinnen den 3. Platz und € 2000 im NRZ- Schulwettbewerb 2018 „Rettet unsere Welt"!

 

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   (Foto: ERGG) 

Carina Becker, Ela Erol, Nicole Hartfelder, Konstantinos Kosmidis, Daris Mehic und Ben Zumkley aus der 7b forschten zum Thema „Plastikmüll" und erstellten einen beeindruckenden Videoclip. Hierin beschreiben sie das drastische Ausmaß der Verschmutzungen der Meere durch Plastik und die Folgen für Meeresbewohner und maritime Pflanzenwelt. Sie kauften in einem Düsseldorfer Geschäft, das auf Plastikverpackungen verzichtet, auf dem Markt und in Hofläden ein, pflückten Früchte im Garten und verarbeiteten die Zutaten zu leckeren Speisen. So führten sie erfolgreich einen Selbstversuch durch, eine Woche fast ohne Erzeugung von Plastikmüll zu leben und dokumentierten ihre Erfahrungen auf dem Filmclip. Die Preisverleihung fand in feierlichem Rahmen in Kleve statt.

Die Gewinnerinnen und Gewinner haben entschieden, € 1500 für ökologische Projekte in unserer Schule oder im nahen Umfeld zur Verfügung zu stellen. Die restlichen € 500 spenden sie der Klassenkasse für interessante Unternehmungen zusammen mit ihren Klassenkameraden. Wir gratulieren herzlich!

 


Geographiewettbewerb „Diercke Wissen"

 

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Schülerinnen und Schüler des Julius-Stursberg-Gymnasiums haben am größten Geographiewettbewerb in Deutschland teilgenommen. In der ersten Runde traten alle interessierten Schülerinnen und Schüler der siebten bis zehnten Klassen gegeneinander an, um den Schulsieg unter sich auszumachen. Daris Mehic (Klasse 7b) konnte sich hier gegen etwa 40 Mitstreiter durchsetzen. Herzlichen Glückwunsch! Damit hat Daris sich für den Landesentscheid qualifiziert und bereits die teils kniffligen Fragen beantwortet. Im Mai wird der Landessieger bekannt gegeben - wir drücken Daris die Daumen.

 


„... dass Auschwitz nicht noch einmal sei."

 

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Unter diesem Motto fuhren der Projektkurs Sozialwissenschaften und der Leistungskurs Geschichte der Jahrgangsstufe 12 nach Auschwitz. Ihre prägendsten Eindrücke haben sie in kurzen Blitzlichtern zusammengefasst:

 

  • „An den Orten selbst hatte ich das Gefühl eine Zeitreise zurück in die NS-Zeit zu machen. Es war erschreckend und ich versuchte mir daraus eine Vorstellung von dem Ausmaß der Taten zu machen."
  • „Meine prägendste Erinnerung war die, als wir in Auschwitz in einem Raum waren, wo die ganzen originalen Prothesen der damaligen Menschen lagen."
  • „An dem Ort zu stehen, an dem wahllos Menschen selektiert, gefoltert und ermordet wurden, macht es zwar möglich sich diesen Prozess vorzustellen, verstehen kann man aber nichts davon."
  • „Während des Aufenthaltes in Auschwitz hat mich besonders ein Raum, der sich im Stammlager befand, beeindruckt. Dort wurden Filme vom ehemaligen jüdischen Leben wie z.B. Familienvideos und Videos von glücklichen Veranstaltungen gezeigt. Ich fand dies besonders bewegend, da mir klar wurde, wie viel Glück und Lebensqualität man den Menschen aufgrund einer Ideologie geraubt hatte und ich mir vorgestellt habe, was aus diesen Menschen in Zukunft hätte werden können und was sie noch alles erleben oder erreichen hätten können."
  • „Besonders geprägt haben mich die heute noch vorhandenen abrasierten Haare der Menschen und ihre Gegenstände im Museum des Stammlagers Auschwitz, da mir dadurch die Realität der Ereignisse bewusster wurde."
  • „Mein prägendster Moment war, als wir einen Raum betreten haben, wo ein Buch ausgestellt wurde, in dem viele Todesopfer des Nationalsozialismus eingetragen wurden. Da dieses Buch über 16.000 Seiten hat, wurde einem nochmals bewusst, wie viele Menschen bei diesen schrecklichen Taten umgekommen sind."
  • „Eindrucksvoll fand ich den kleinen See in Birkenau, in dem einfach die Asche der Verbrannten geschüttet wurde, dort liegen so viele Erinnerungen und es zeigt, mit wie wenig Respekt die Toten behandelt wurden."
  • „Ich fand es erschreckend und interessant zugleich, wenn man sich vorstellt, wie die Menschen dort gelebt haben und unter welchen Umständen sie ums Leben gekommen sind."
  • „Ich hatte erwartet, dass mich die Stimmung im Stammlager und in Birkenau mehr bedrücken würde, dafür ist der Ekel gegen die Nazis gewachsen."
  • „Während des Aufenthalts in Auschwitz konnte man sich die früheren Bedingungen sehr viel genauer vorstellen als vorher. Nach dieser Fahrt sind es nicht mehr irgendwelche Zahlen, über die man liest, sondern jede einzelne dieser Zahl ist eine einzelne Person, die ermordet wurde."

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Wir danken der Stiftung Erinnern Ermöglichen, der Karl-Arnold-Stiftung, dem Lions Club Fliunnia, dem Kirchenkreis Moers und dem Förderverein des JSG, dass sie es uns ermöglicht haben, diese einmaligen Erfahrungen zu machen.

 

 

„Ihr seid meine Zweitzeugen"

 

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Schülerinnen und Schüler des Julius-Stusberg-Gymnaisums durften an einem mittlerweile leider seltenen Erlebnis teilnehmen. Eva Weyl war zu Gast, um als Zeitzeugin von ihrer Überlebensgeschichte im Holocaust zu berichten. Am Montag sprach sie vor dem Projektkurs Sozialwissenschaften und dem Geschichts-LK, die sich im Januar eine Studienfahrt nach Auschwitz machen, und am Dienstag vor der Jahrgangsstufe 9. Gebannt hörten die Schüler die besondere Geschichte von Eva Weyl und kamen anschließend noch mit ihr ins Gespräch.
Eva Weyl und ihre vom Niederrhein stammende Familie war von 1942 bis 1945 in einem Durchgangslager für Juden in den Niederlanden interniert. Geflohen, um dem Nazi-Regime zu entkommen, war die Familie mit Einmarsch der deutschen Truppen im Durchgangslager in Westerbork nahe der deutschen Grenze untergebracht. Als Sechsjährige erlebte Weyl hier eine scheinbar normale Kindheit, beschützt von ihren Eltern. Doch heute weiß sie: Diese Normalität war ein „trügerischer Schein", den der Lagerkommandant Albert Gemmeker mit allerhand Aufwand betrieb: Theateraufführungen, ein Krankenhaus, eine Schule, ausreichend Nahrung. Sogar kranken Kleinkindern ermöglichte er eine medizinische Versorgung, nur um möglichst alle Insassen „transportfähig" zu machen und sie damit in den sicheren Tod in eines der Konzentrationslager im „Osten" zu schicken. So wurden insgesamt 107.000 Menschen bis 1945 in 93 Zügen nach Theresienstadt und Bergen-Belsen und in die Vernichtungslager Auschwitz, Treblinka und Sobibor deportiert. Weyls Geschichte unterscheidet sich von so vielen anderen Schicksalen zur Zeit des Holocaust, denn sie hat ein Happy End. „Dass ich heute hier stehe, ist ein Wunder", sagt sie. Denn ihre Familie schaffte es drei Mal, dem Transport zu entgehen - durch Glück, Zufall und einen Bombenangriff. Jetzt hat sie es sich zur Lebensaufgabe gemacht, ihre Geschichte weiterzugeben und motiviert die Schüler „Zweitzeugen" zu werden: „Ihr müsst das weitergeben, ihr seid meine Zeugen". Doch nicht nur Weyls Engagement an Schulen ist bewundernswert, auch ihr Optimismus und der Glaube an das Gute im Menschen: „Hört auf euer Herz", appelliert sie an die Schüler, „ihr habt keine Schuld am Vergangenen, aber ihr seid verantwortlich für die Zukunft, dass so etwas nie wieder passiert".

 

 

Trendsport unter freiem Himmel - Calisthenics-Sportgerät für bewegte Pause und Unterricht

 

Erfolg ist ein Gemeinschaftswerk! Dieses Motto unserer Schule hat seinen sichtbaren Ausdruck gefunden. Das Calisthenics-Sportgerät, das seit den Sommerferien unmittelbar neben unserer Schulsportanlage errichtet wurde, ist ein eindrucksvolles Zeichen bester Zusammenarbeit innerhalb unserer Stadt.

 

  • Die Fachschaft Sport des JSG fördert das eigenverantwortliche Training im Sportunterricht sowie die bewegte Pause und legte die Planung für ein Calisthenics-Sportgerät vor.
  • Schülerinnen und Schüler des JSG erliefen im Sponsorenlauf 2015 durch Beiträge großzügiger Unterstützer eine stattliche Summe.
  • Der JSG-Förderverein investierte eine große Summe aus dem Erlös des JSG-Adventskalenders.
  • Der Stadtsportbund kam mit ins Boot, als dieses sein Ziel nicht zu erreichen drohte.
  • Die Sparkasse am Niederrhein sprang dabei durch eine großzügige Spende zur Seite.
  • Die Fachunternehmen Karsten Straßen- und Tiefbau GmbH und die Fachwerkstatt Holderberg „Mal was Gutes" setzten das Projekt in sportlichem Tempo in die Tat um.
  • Die beteiligten Ämter des Schulträgers einschließlich des Baubetriebshofes begleiteten konstruktiv Planung und Realisierung.

Und nun ist das lang ersehnte Kletter- und Sportgerät endlich da und lädt zu sportlichen Aktivitäten ein. Es erfolgte die offizielle Einweihung des gelungenen Gemeinschaftswerks, das Möglichkeit bietet zu Street Workout, der modernen Form des Eigengewichtstrainings im öffentlichen Raum. Bürgermeister Harald Lenßen zollte allen, die zur Verwirklichung des ambitionierten Projektes beigetragen haben, seine Anerkennung.

 

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Das calisthenische Training hat seinen Ursprung in den Straßen New Yorks. Eine ähnliche Kultur entwickelte sich auch seit einigen Jahren in Osteuropa und Russland, hier ist diese Art von Training unter den Begriffen Street Workout oder Ghetto Workout sehr bekannt. Was in den Metropolen der Welt beliebt ist, bietet nun auch Neukirchen-Vluyn sozusagen als "Tersteegenstreet-Workout" seinen Sportbegeisterten an. An Klimmzugstangen, Parallelbarren, Sprossenwänden oder Hangelstrecken kann jeder recht unkompliziert Fitness nach seinen Vorstellungen treiben. Die Schülerinnen und Schüler des JSG nutzen das neue Angebot unter Aufsicht in ihren Sportstunden und den Pausen. Sie sind begeistert. Allen, die das Projekt ermöglicht haben, vielen Dank!  Zu den Pressemeldungen

 

 

Erfolgreich lernen!

 

Mit diesem Ziel wenden sich alle Schulen in Neukirchen-Vluyn, unter ihnen das JSG, an ihre Schüler und Eltern. In monatelanger konstruktiver Zusammenarbeit haben Schulleitungen und Lehrkräfte Hinweise erstellt, die sie für eine erfolgreiche Schullaufbahn der Kinder und Jugendlichen für unabdingbar halten.
Ergebnis ist ein ansprechender farbiger Flyer, der die wichtigsten Punkte anspricht, die es an den Schulen vor Ort zu beachten gilt. Nach dem ersten Probelauf in diesem Sommer geht er künftig zu Beginn des Schuljahres an die Erziehungsberechtigten aller Dritt- und Fünftklässler. Basis der gemeinsamen Überlegungen ist, dass es eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Schullaufbahn gibt. Nämlich: Die Eltern interessieren sich für die Erziehung und Arbeit ihrer Kinder und unterstützen die Schulen engagiert in ihrem Bemühen.
In drei Feldern, und zwar „ Schulleben", „Unterricht" und „Kommunikation mit den Eltern", gibt es Maßstäbe, deren Beachtung die Schulen sich übereinstimmend wünschen. So erfährt jeder Schüler einer Neukirchen-Vluyner Schule, dass hier die gleichen Regeln gelten wie an der Nachbarschule oder der früheren Schule. Etwa: „Umgang miteinander: Alle verhalten sich untereinander respektvoll, höflich und fair" oder „Umgang mit Aufgaben: Schülerinnen und Schüler erledigen gestellte Aufgaben, strengen sich dabei an und lassen sich auch bei Schwierigkeiten nicht entmutigen". Außerdem erwarten die Schulen einen „regelmäßigen Austausch" mit den Eltern.

Der Flyer macht Kindern und Jugendlichen deutlich, welches Verhalten von ihnen in allen Schulen erwartet wird. Die Schulen hoffen, dass die geleistete Erziehungsarbeit dadurch an Kontinuität und Wirkung gewinnt. Und das klar zum Wohle der Schülerinnen und Schüler, damit sie eine erfolgreiche Schullaufbahn durchleben.

 

 

Friedensnobelpreisträger am JSG!

Zur Presseseite - Im Juni 2017 führte der Erdkunde-Leistungskurs des Julius-Stursberg-Gymnasiums eine 9-tägige Exkursion zur Expo-Weltausstellung Future Energy nach Astana / Kasachstan durch. Auf dem Fachkongress lernte der Kurs Dr. Rajendra Pachauri kennen, der neben seinen vielen internationalen Ämtern u.a. von 2002 bis 2015 den Weltklimarat (korrekter Titel: Interngovernmental Panel on Climate Change) der Vereinten Nationen leitete. Dieser Institution der UN zusammen mit Al Gore wurde 2007 der Friedensnobelpreis verliehen, als Anerkennung für die Anstrengungen zur Bekämpfung des Klimawandels.

 

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   Foto:     Treffen mit Dr. Pachauri auf der Expo in Astana, Kasachstan.

Pachauri zeigte sich begeistert vom Engagement der Schülerinnen und Schüler, die ihm die fachlichen Ergebnisse der Exkursionsvorbereitung in Form eines Readers überreichten. Er versprach den begleitenden Lehrkräften Julia Abel und Andreas Forsthövel den Kurs im Julius-Stursberg-Gymnasium zu besuchen. Dieses Versprechen löste Rajendra Pachauri nun ein, indem er auf seiner Reise von Indien nach Kiew er einen Zwischenstopp in Neukirchen-Vluyn machte. Vor Schülerinnen und Schülern der Stufen 10 bis 12 und ihren Lehrkräften referierte er zum Thema Climate Change and Imperatives of Youth Leadership, zu deutsch: der Klimawandel und die Notwendigkeit, dass die Jugend das Heft in die Hand nimmt.

Das Treffen mit ihm im JSG war ein gelungenes Forum, mit einem engagierten Wissenschaftler und echten Weltbürger, der seit Jahrzehnten für einen nachhaltigen Umgang mit der Welt kämpft, ohne Hemmungen und auf Augenhöhe über das Thema des Klimawandels, als eine der größten Herausforderungen der Menschheit, ins Gespräch zu kommen. Diese Chance nutzten auch einige Jugendliche im durchweg aufmerksamen Publikum. Abschließend besprach der Erdkunde LK mit Pachauri die Initiierung eines POP-up-Projektes. Die vor einem Jahr von ihm gegründete Protect-Our-Planet-Bewegung richtet sich, im Gegensatz zu seiner Arbeit bei den Vereinten Nationen, an die Jugendlichen in aller Welt, Mitmenschen für nachhaltiges Verhalten zu sensibilisieren. Am JSG wusste Dr. Rajendra Pachauri seine Botschaft eindrucksvoll zu übermitteln. Weitere Infos unter www.thepopmovement.info, http://www.expo-exkursionnachkasachstan.com, https://www.facebook.com/EXPOExkursion2017/?pnref=story

 


Rückblick EXPO Astana, Kasachstan


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Der Geographie-Leistungskurs der Jahrgangsstufe von Herrn Forsthövel ist wohlbehalten von seiner Exkursion ins 4364 Kilometer entfernte Astana in Kasachstan zurückgekehrt. Dort haben sich die 18 Schülerinnen und Schüler auf der diesjährigen Weltausstellung zum Thema Future Energy mit der zukünftigen weltweiten Energieversorgung auseinandergesetzt. An zwei Tagen besuchten sie die Pavillons der 101 auf der EXPO vertretenen Länder, die sehr unterschiedliche Ansätze hatten, und nahmen einen Empfang im deutschen Pavillon wahr. Besonders interessant waren z.B. der chinesische Pavillon, der in Nuklearenergie eine Zukunft sieht, oder der deutsche Pavillon, in dem man mit sogenannten Smart Sticks Wissen über erneuerbare Energien sammeln konnte. Mit diesen konnten mehrere Besucher zusammen am Ausgang eine spektakuläre Lichtshow erzeugen, symbolisch dafür, was man gemeinsam erreichen kann.

Einen weiteren Tag verbrachten die Schülerinnen und Schüler auf dem World Scientific and Engineering Congress. Dort befassten sich Forscher, Nobelpreisträger und Politiker mit Lösungsansätzen des Energieproblems, unter anderem auch Friedensnobelpreisträger Dr. R.K.Pachauri, der ihnen sein Projekt zur Mobilisierung der Jugend gegen den Klimawandel vorgestellt hat.

 

KasachII

 

Außerdem verbrachte der Kurs einen Tag in Karaganda, einer gut 200 km von Astana entfernten Stadt, die vom Steinkohletagebau in der Umgebung abhängig ist. Diesen besuchten wir, um einen Eindruck von der Energiegewinnung in Kasachstan zu bekommen - Das Land deckt seinen Energieverbrauch immer noch zu 99% mit fossilen Energieträgern.

 

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