Termine und Mitteilungen

Bis: Mittwoch, 03.05.2017

Infoabend Klasse 5

Elternabend zur Wahl der 2. Fremdsprache am 02. Mai 2017 um 19 Uhr in der Aula unserer Schule

Bis: Dienstag, 16.05.2017

Elternsprechtag

Am 15. Mai 2017 findet von 16-19 Uhr der Elternsprechtag zum 2. Halbjahr statt

Bis: Sonntag, 30.07.2017

Informationen

Unter "Aktuelles" findet sich der JSG-Flyer sowie das aktuelle Eltern-Telegramm

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EXPO-Exkursion nach Kasachstan

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Der Geographie-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 11 von Herrn Forsthövel wird vom 13.06.2017 bis 31.06.2017 eine Exkursion nach Astana, in die Hauptstadt Kasachstans, unternehmen. Dort werden die Teilnehmer der Fahrt gemeinsam mit kasachischen Schülerinnen und Schülern des deutschen Gymnasiums Nr. 46 zum diesjährigen Thema der EXPO „Future Energy: Solutions of Tackling Humankind´s Greatest Challenge" arbeiten und zusammen die Messe besuchen. Darüber hinaus werden sie der Einladung des BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) zum Mittagessen in den Deutschen Pavillon folgen, außerdem werden unsere Schüler den Future Energy Congress sowie die deutsche Botschaft besuchen. Für nähere Informationen steht die Homepage oder die Facebook-Seite des Projektes zur Verfügung.

 

 

 

Opernprojekt im Rahmen des Musikunterrichts - Besuch des Singspiels "Die Entführung aus dem Serail" im Opernhaus Düsseldorf


Das Opernprojekt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper am Rhein wurde in diesem Schuljahr bereits zum vierten Mal erfolgreich durchgeführt und ist inzwischen im Schulprogramm des JSG fest verankert. Am 24. März 2017 fuhr die gesamte Jahrgangsstufe 9, begleitet von acht Lehrerinnen und Lehrern, mit Reisebussen zum Opernhaus nach Düsseldorf. Auf dem Spielplan stand Die Entführung aus dem Serail, ein deutsches Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart.

 

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Die Schülerinnen und Schüler hatten sich bestens auf den Abend vorbereitet: Die Entführung aus dem Serail war vorher Thema im Musikunterricht, wo sich die Schülerinnen und Schüler mit der Handlung und den Hauptpersonen der Oper vertraut gemacht und sich auch schon der Musik genähert hatten. In einem kreativen Workshop ermöglichte die Theaterpädagogin Anja Fürstenberg es den Schülerinnen und Schülern auf unterschiedliche Art und Weise, sich in die Personen, die Handlung und die Musik einzufühlen, und legte weitere Schwerpunkte auf Themen wie Liebe, Treue, Respekt und Verständigungsbereitschaft, mit denen sich das Singspiel auseinandersetzt. Nicht zuletzt geht es in der "Entführung" ja um die Konfrontation mit einer fremden Welt und einer fremden Weltanschauung, um Konflikte und Verständigungsversuche zwischen Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund. Mozart entwirft in der Person des Bassa Selim das Bild eines aufgeklärten, empfindsamen und am Ende großmütig verzeihenden türkischen Herrschers, und der Schlusschor resümiert das Geschehen mit einer Hymne auf menschliche Großmut und verurteilt das Laster der Rachsucht: "Nichts ist so hässlich als die Rache. Hingegen menschlich, gütig sein und ohne Eigennutz verzeihn, ist nur der großen Seelen Sache! Wer dieses nicht erkennen kann, den seh' man mit Verachtung an." Somit ist auch die Botschaft dieser "Türkenoper" angesichts der jüngsten politischen Entwicklungen von höchster Aktualität: Trotz des Aufeinanderprallens unterschiedlicher kultureller und sozialer Prägungen steht am Ende die Möglichkeit eines Miteinanders, eines gegenseitigen Akzeptierens, Verstehens und Vergebens jenseits der eigenen kulturellen Sozialisation.

 

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Andràs Fricsay, der die "Entführung" für die Deutsche Oper am Rhein inszenierte, schreibt in seiner Einführung in die Handlung der Oper: " [Ich] bin überzeugt, dass wir die 'Entführung' auf der Bühne so erzählen, dass sie durch alle Schichten hindurch verstanden wird. [...] Sitzen Sie einfach da mit offenen Ohren und Augen - dann öffnen sich die Herzen von selbst." Unsere Schülerinnen und Schüler taten genau das: Sie saßen da mit offenen Augen und Ohren und brachten den Künstlerinnen und Künstlern nicht zuletzt durch ihr vorbildliches Verhalten und ihre schönen und sorgfältig ausgewählten Outfits großen Respekt entgegen. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler an diesem Abend bestätigen das Anliegen und den Erfolg des Projekts.

 

Anna Bentgens (Organisatorin des Opernprojekts)

   

Pressespiegel


Hier gelangen sie zu den aktuellsten Presseberichten über unsere Schule. Viel Spaß bei der Nachlese ...




Europaabgeordneter Karl-Heinz Florenz empfängt in Brüssel Schüler und Lehrer aus Norwegen, Estland und Neukirchen-Vluyn

 

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   Foto:  European  Union 2017

Zum Abschluss unserer dreijährigen Zusammenarbeit mit den Erasmus plus-Partnerschulen „Stryn ungdomsskule" in Norwegen und dem „Viljandi Gümnaasium" in Estland stattete eine Delegation des JSG mit den Gästen aus Skandinavien am Montag dieser Woche dem Europaparlament in Brüssel einen Besuch ab. Dort wurde unsere internationale Gruppe freundlich vom Europaabgeordneten Karl-Heinz Florenz und seinem Team empfangen.

Die Schülerinnen und Schüler stellten dem langjährigen Abgeordneten ihr Projekt „Getting in touch with food again - Making Europeans responsible consumers" vor, in dem sie sich gemeinsam mit den Themen umweltbewusste Erzeugung von Nahrungsmitteln und gesunde Ernährung befasst haben. Karl-Heinz Florenz erläuterte seine Position zu umweltschonender nachhaltiger Landwirtschaft und gentechnisch veränderten Produkten und stellte sich anschließend den Fragen der Besucher. Er ermunterte die jungen Gäste, sich weiterhin für das zukünftige Europa zu engagieren.

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Zusammenhalten und Hoffnung schenken - Dritte Typisierungsaktion fand am JSG statt

 

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Das JSG unterstützt seit einigen Jahren ein lebenswichtiges Projekt. Unter dem Motto „Schüler helfen Leben retten" lädt die DKMS alle Gymnasien, Gesamtschulen und Beruflichen Schulen in Deutschland dazu ein, sich im Kampf gegen Blutkrebs zu engagieren. Je mehr potenzielle Lebensspender in der DKMS registriert sind, desto größer wird die Chance, ein Leben zu retten. Diese Chance wollten wir nicht ungenutzt lassen:

Am 31. März 2017 führten wir daher an unserer Schule eine Registrierungsaktion durch. Nach 2013 und 2015 handelte es sich bereits um die dritte Aktion dieser Art. Wir sind sehr stolz darauf, dass unter rund 400 typisierten Mitgliedern der Schulgemeinschaft tatsächlich schon sechs Stammzellenspender gefunden werden konnten! Um eine umfassende Aufklärung zu gewährleisten, fand für die Schülerinnen und Schüler der Q1 und Q2 eine Infoveranstaltung zum Thema „Blutkrebs und Stammzellspende" statt. Im Anschluss daran hatten die Schülerinnen und Schüler ab 17 Jahren, aber auch weitere Erwachsene, die Möglichkeit, sich registrieren zu lassen. Die Typisierung erfolgte per Wangenschleimhautabstrich mit einem Wattestäbchen. Die Gewebemerkmale werden nach der Aktion in einem Labor analysiert und für die weltweite Spendersuche zur Verfügung gestellt. Die bloße Registrierung in der DKMS beinhaltet keine bindende Verpflichtung zu einer tatsächlichen Stammzellspende.
Die Aufnahme jedes neuen potenziellen Lebensspenders kostet die DKMS 40 Euro. Die DKMS arbeitet gemeinnützig und ist allein auf Spendengelder angewiesen. Die Abiturienten des vergangenen Jahres haben für die Typisierungsaktion bereits einen finanziellen Grundstock gelegt. Dafür sind wir sehr dankbar. Da aber nicht alle Kosten von unserer Schule getragen werden können, würden wir uns über weitere Geldspenden freuen. Für jede Geldspende stellt die DKMS eine Spendenbescheinigung aus.

DKMS-Spendenkonto
Kreissparkasse Tübingen
IBAN DE54 6415 0020 0001 6893 96
BIC SOLADES1TUB
Verwendungszweck: BIZ 671 (bitte unbedingt angeben)
und Ihre Adresse für eine Spendenbescheinigung

 

 

 

Die Bildungsinitiative LEAP bringt Teaching-Artists in den Sprachunterricht

 

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Vom 27.-31.03.17 hat ein internationales Team bestehend aus Teaching-Artists mit den SchülerInnen und Lehrkräften des Julius-Stursberg-Gymnasiums an einem fünftägigen Filmprojekt gearbeitet. Die SchülerInnen entwickelten zusammen mit englischsprachigen SchauspierInnen und Filmschaffenden in einem gemeinschaftlichen Prozess ihre eigenen Ideen für einen Kurzfilm, ein Drehbruch zu schreiben, ihre Rolle als SchauspielerIn zu meistern und wichtige Aspekte im Erstellen eines Films kennenzulernen - das alles auf Englisch! Ihre Ideen setzten sie dann in hochwertigen, englischen Kurzfilme um. LEAP (Language Education Through Arts Programming) ist eine Idee des Bildungsunternehmens InterACT English und wird von diesem in Zusammenarbeit mit Per Aspera e.V. produziert. Seit sieben Jahren platziert InterACT English bereits englischsprachige Teaching-Artists an Schulen, um Sprache mittels Kunst zu vermitteln. LEAP wurde nun als Plattform entwickelt, um den Ansatz des Spracherwerbs durch die kreative Arbeit bei der Erstellung eines Filmes zu erkunden. Die LEAP Bildungsinitiative befindet sich derzeit in einer 12-montigen Pilotphase und wird gefördert durch die Stiftung Mercator und die U.S. Stiftung Rational Games Inc.

LEAP ist in drei Richtungen aktiv: berufliche Weiterbildungs-Workshops für Englisch-Lehrkräfte, Schülerprogramme und Entwicklung von englischen Unterrichtseinheiten. Jede LEAP-Partnerschule erhält drei berufliche Weiterbildungs-Workshops, in denen den Lehrkräften Methoden, Theorien und praktische Hilfsmittel nähergebracht werden, um Kunst in ihre Lehrmethoden aufnehmen zu können. Während des Schülerprogramms (Film-Residency) erhält eine Klasse die Möglichkeit, sich mit dem kreativen Prozess des Filmemachens zu beschäftigen. Zu diesem kreativen Prozess zählen unter anderem Schauspiel, Drehbruch schreiben, Kamera, Licht und Ton. Im Fokus des Programms stehen der kreative Prozess und die Unterstützung der SchülerInnen bei der Umsetzung ihrer Ideen und Interessen zu einem interessanten Film. Die LEAP Filme drehen sich dabei immer um ein bestimmtes, vorgegebenes Thema. Das Thema in diesem Jahr lautete: Cut + Paste - What unites us? What divides us? Dieses Thema sollte die SchülerInnen dazu ermutigen, ihre eigenen Erfahrungen und Ansichten kritisch zu untersuchen und sich zu fragen, woher diese Ansichten stammen und in welcher Art und Weise sie uns mit anderen verbinden bzw. von anderen unterscheiden.

Die fertigen Filme werden anschließend in Unterrichtspläne eingebaut, die für alle frei zur Verfügung stehen, die sich gerne mit dem Thema Cut + Paste auseinandersetzen und dafür die LEAP Filme als Medieneinheit in den Unterricht aufnehmen möchten. Das LEAP Projekt findet seinen Abschluss in einem Filmfestival in einem lokalen Kino, bei dem die SchülerInnen, ihre Familien und Freunde sowie ein interessiertes Publikum die Möglichkeit erhalten, die Kurzfilme auf großer Leinwand zu bestaunen. Eine Schülerjury wird die Filme bewerten und daraufhin Preise in unterschiedlichen Kategorien verleihen. Datum und Veranstaltungsort des Festivals werden Anfang 2017 auf der InterACT Website veröffentlicht. LEAP ist weiterhin auf der Suche nach Partnerschulen, die gerne am Programm teilnehmen möchten. Interessierte Lehrkräfte und Schulen werden dazu ermutigt, sich zu bewerben.

   

Hirnforscher über gute Erziehung und erfolgreiche Bildung - Ein Elterninformationsabend mit Prof. Dr. Peter Struck am 28. Februar 2017 am Julius-Stursberg-Gymnasium

 

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Lernen in einer Welt von digitalen Medien, von Negativ-Nachrichten und ständiger Repräsentation von Gewalt, von Ablenkungen durch Spiele - unsere Kinder leben in einer veränderten Lebenswelt. Die Digitalisierung unserer Kinderzimmer hat positive und negative Effekte auf Lernprozesse: Die Fähigkeit des Zuhörens, die Entwicklung von Neugier, Kreativität und Problemlösungsdenken werden dadurch beeinflusst. Über diese und andere Aspekte konnten sich Eltern, Lehrkräfte und weitere Interessierte im Rahmen eines Vortragsabends informieren. Denn angesichts der enormen Veränderungen, die die (bestimmungsgemäße und missbräuchliche) Nutzung digitaler Medien in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen hervorrufen kann, halten wir eine gemeinsame Beschäftigung von Schule und Elternhäusern damit für hilfreich.

Zu einem Gastvortrag zum Thema: „Hirngerechtes Lernen - Was uns die Hirnforschung über Erziehung und Bildung sagt" hatte das JSG den Hamburger Professor Dr. Peter Struck eingeladen, der über das erfolgreiche Lernen in einer Welt von digitalen Medien referierte. Unsere Schullandschaft befindet sich in einem Prozess der Umwandlung: G8/G9, Inklusion, Integration von Flüchtlingen, dies alles sind Reaktionen auf eine sich stark verändernde Lebenswelt. Zudem sind unsere Kinder konfrontiert mit der Repräsentation von Gewalt in den Medien, werden abgelenkt durch Spiele - dies wirkt sich auch auf die Art und Weise des Lernens der Kinder aus.

Prof. Struck ging in seinem Vortrag auf die notwendige Veränderung von Unterrichtsmethoden in den Schulen und die damit verbundene Individualisierung von Lernprozessen ein. Einen Schwerpunkt bildeten auch Ausführungen zu aktuellen Ergebnissen der Hirnforscher und Lernpsychologen. Struck erklärte, warum Jungen anders lernen als Mädchen, dass Jugendliche anders lernen als Kinder und welche besondere Bedeutung bestimmte Methoden, z. B. Theaterspielen und Rhythmisierung des Unterrichts, haben. Er gab Tipps, wie Eltern zu Hause die schulische Entwicklung ihrer Kinder positiv beeinflussen können. Im Anschluss an seine Ausführungen bestand die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion. Rund 200 interessierte Gäste waren gekommen, um den kurzweiligen Ausführungen Prof. Strucks zu folgen. Hier geht es zum Pressebericht ...

Zur Person: Prof. Dr. Peter Struck lehrt und forscht seit 1979 zu gesellschaftlich relevanten Erziehungs- und Bildungsfragen an der Universität in Hamburg, er beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Ergebnissen der Hirnforschung im Bereich Lernen und Lehren und macht diese mit großem Erfolg seit einigen Jahren bundesweit einer breiten Öffentlichkeit in Büchern und Vorträgen zugänglich

 

 

 

Daris Mehic gewinnt den Vorlesewettbewerb auf Regionalebene

 

Am Montag, 20.02.2017, war es endlich soweit. Nachdem Daris, Klasse 6b, den Vorlesewettbewerb im Dezember an unserer Schule gewonnen hatte, ging es für ihn auf Regionalebene des Kreises Wesel weiter. Gegen 16 Schülerinnen und Schüler des Kreises trat er an und las der Jury aus J.K. Rowlings „Harry Potter und der Halbblutprinz" vor. Anschließend musste der Sechstklässler, wie alle anderen Schüler auch, einen Fremdtext vorlesen. Die Jury kürte Daris zum Sieger und so war das Interesse der Presse groß und es stand ein Fototermin an. Im März oder April wird Daris das Julius-Stursberg-Gymnasium auf Bezirksebene vertreten. Wir sind sehr stolz auf Daris und drücken die Daumen für die nächste Runde!

 

 

 

Kooperation mit dem Neukirchener Erziehungsverein - JSG-Schüler absolvieren Sozialpraktikum im Jorissen-Haus

 

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   Foto: Erziehungsverein

Eine Woche lang haben zehn Schülerinnen und Schüler des Julius-Stursberg-Gymnasiums in Neukirchen-Vluyn ein Sozialpraktikum im Seniorenzentrum Matthias-Jorissen-Haus absolviert. Unter Anleitung und Begleitung der Mitarbeiterinnen vom Sozialen Dienst des Hauses waren die Neuntklässler fünf Tage lang in der Altenhilfeeinrichtung zu Gast. Dabei stand die Begegnung mit den dort lebenden Senioren im Vordergrund. In Kleingruppen verbrachten die Schüler Zeit auf den Wohnbereichen und erlebten den Alltag in einem Pflegeheim. Nur wenige Schüler hatten bereits erste Erfahrungen mit dem Leben in einem Pflegeheim gemacht. Ob Großeltern oder andere nahe Verwandte, nur zwei konnten von persönlichen Erlebnissen berichten. „Mein Opa hat einige Monate in einem Pflegeheim gelebt, bevor er starb. Wir haben ihn dort zwar besucht, aber irgendwie ist mir das Pflegeheim nicht so positiv in Erinnerung geblieben", erzählte die 14jährige Sarah. An zwei Vormittagen beschäftigten sich die Gymnasiasten außerdem mit der Biographie des Namensgebers, dem Theologen, Liederdichter und Prediger Matthias Jorissen (1739 bis 1823). Höhepunkte waren eine große Stadtrundfahrt durch Neukirchen-Vluyn mit den Senioren, das Waffelbacken im Foyer des Hauses, ein gemeinsames Kaffeetrinken in der Bäckerei Nacke und ein Rollstuhltraining, bei dem die Schüler abwechselnd selbst im Rollstuhl saßen. „Seine Umgebung aus dem Rollstuhl heraus zu betrachten, war schon eine ganz neue Erfahrung für mich", berichtete anschließend der 14-jährige Jonas. „Alles ist viel höher, man ist mit den Menschen um einen herum gar nicht mehr auf Augenhöhe. Ich kam mir ganz klein vor." Sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für die Bewohner war es eine abwechslungsreiche Woche mit viele neuen Eindrücken. Auch Bärbel Schmidt und Bärbel Tavenrath waren ganz angetan von den Schülern und freuten sich, den jungen Menschen auf diese Weise einen Einblick in ihren Arbeitsalltag gegeben zu haben.

 

 

 

Fußballturnier der 5. Klassen am JSG


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Am 21.01.2017 öffnete das Julius-Stursberg-Gymnasium wieder seine Türen für die nächste Generation und alle Fachbereiche präsentierten mithilfe der Unterstützung zahlreicher engagierter Schülerinnen und Schüler ihre Lern- und Förderangebote. Begleitet wurde der diesjährige „Schnuppertag" nun das zweite Jahr in Folge von dem Fußballturnier der 5. Jahrgangsstufe in der Sporthalle des Julius-Stursberg-Gymnasiums. Insgesamt sieben Mannschaften aus vier verschiedenen Klassen traten gegeneinander an. Unterstützung erhielten die Spielerinnen und Spieler von zahlreichen Zuschauern wie Eltern, Verwandten und mitfiebernden Klassenkameradinnen und Klassenkameraden. Zahlreiche Spiele sorgten den ganzen Vormittag über für eine spannungsgeladene Atmosphäre und alle Beteiligten fieberten mit. Die Sieger der Gruppenspiele besiegelten im Finale infolge eines nervenaufreibenden Siebenmeterschießens die Entscheidung indem sich die 1. Mannschaft der Klasse 5d durchsetzen konnte. Den Abschluss fand das Turnier im Zuge der Auswertung des Spielplanes und der anschließenden Siegerehrung der teilnehmenden Mannschaften.

Die organisatorische Planung wurde von der Fachschaft Sport, vertreten durch Herrn Lang, der reibungslose Ablauf des Turnieres durch die tatkräftige Unterstützung von Schülerinnen und Schülern des Fußballkurses der Jahrgangsstufe 11 ermöglicht. Wir freuen uns schon jetzt auf die mittlerweile traditionelle Fortführung des Fußballturnieres der 5. Jahrgangsstufe im nächsten Jahr, bei dem die Sieger des diesjährigen Fußballturnieres den erkämpften Wanderpokal feierlich an die Siegermannschaft der folgenden JSG- Generation überreichen dürfen. Vielen Dank an alle Mitwirkenden.

 

Die Fachschaft Sport




... dass Auschwitz nicht noch einmal sei


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Unter diesem Motto fuhren wir, der Projektkurs Sozialwissenschaften und der Geschichtsleistungskurs der Jahrgangsstufe 12 des Julius-Stursberg-Gymnasiums, in diesem Januar nach Auschwitz. Am 16. Januar 2017 ging es für fünf Tage in das Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim. Von dort aus liefen wir zu dem nur 400 Meter entfernten Stammlager, in welchem wir das erste Mal mit den Verbrechen, welche in Auschwitz begangen wurden, direkt in Kontakt kamen. Während die Baracken äußerlich noch erhalten sind, wurde die Inneneinrichtung weitestgehend durch Ausstellungen ersetzt, welche die damaligen Verbrechen darlegen. Besonders betroffen waren wir von den übriggebliebenen Habseligkeiten der Opfer. Im Gegensatz zum Stammlager sind im Vernichtungslager Auschwitz II Birkenau die Auswirkungen des natürlichen Zerfalls deutlicher zu erkennen. Wir bekamen im Verlauf der dreistündigen Führung einen Eindruck davon, welche unvorstellbaren Dimensionen das Vernichtungslager Auschwitz II Birkenau hatte. Während unseres Aufenthaltes erhielten wir die Möglichkeit, Gespräche mit zwei Zeitzeugen zu führen, welche unsere zahlreichen Fragen ausführlich und unermüdlich beantworteten. Durch diese Gespräche konnten wir eine persönliche Verbindung zu den Ereignissen knüpfen, die wir lange im Gedächtnis behalten werden. Weiterhin wurden diese Erfahrungen durch den Besuch des jüdischen Viertels in Krakau vertieft. Durch dieses Programm gelang es uns in vielfältiger Hinsicht, mit dem „Leben" der damaligen Zeit in Kontakt zu treten.

Obwohl die Zeiten des Nationalsozialismus in der Schule bereits intensiv thematisiert wurden, konnten wir durch diese Studienfahrt das Gelernte noch durch persönliche Einblicke erweitern. Wir danken der Bethe-Stiftung, der Karl-Arnold-Stiftung, dem Lions Club Fliunnia, dem Rotary Club Moers/Kamp-Lintfort, dem Kirchenkreis Moers und dem Förderverein des JSG, dass sie es uns ermöglicht haben, diese einmaligen Erfahrungen zu machen.

 

 

 

Klasse 7a gewinnt den Drehtürwettbewerb am JSG

 

Am Freitag, 10. Februar 2017, fanden die Präsentationen der Ergebnisse des Drehtürmodells im Schuljahr 16/17 statt. Im Rahmen dieses Projekts haben jeweils bis zu vier Schüler einer Klasse 7 bis 9 die Gelegenheit, zweimal pro Woche den regulären Unterricht zu verlassen, um sich detailliert mit einem Thema zu befassen und daran zu forschen. Das Motto in diesem Schuljahr hieß: "Lebenswerte Stadt Neukirchen-Vluyn - eine Projektidee zur Verbesserung der Lebensqualität (fiktive Kosten maximal € 50000)". Die Jury, bestehend aus Repräsentanten von Politik, Stadtverwaltung, Schulleitung, Lehrerschaft, Elternschaft und ehemaligen Gewinnern des Wettbewerbs aus der Schülerschaft hatte keine leichte Wahl.

 

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   1. Platz: Ein großzügiger Zuschuss zu einer zusätzlichen Klassenfahrt: 
Klasse 7a (Madelaine Dowald, Milana Müller, Nico Wendrich, Antonia Zachrau)
mit dem Thema „Outdoor-Sportpark"

 

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   2. Platz: Ein Kinobesuch für die ganze Klasse: 
Klasse 9a (Eric Bergmann, Kira Macek, Moritz Remark, Bernhard Sicking)
mit dem Thema „Joggingstrecken"

 

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   3. Platz: Besuch einer Eisdiele 
für die ganze Klasse Klasse 8c (Luca Hessels, Marko Peric, Henning Quaß, Lukas Vogt)
mit dem Thema „Gemeinschaftspark"

 

Ich bedanke mich als Projektleiter und Moderator ganz herzlich bei allen 40 Schülerinnen und Schülern, die durch ihre Teilnahme zum Erfolg des Drehtürmodells beigetragen haben. Dem Förderverein danke ich für das großzügige Sponsoring dieser Veranstaltung.

 

Rüdiger Prahl

 

 

 

Robotik AG am JSG

 

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Die Robotik AG startet ab dem 14.02.17 und findet jeden Dienstag von 13.45 Uhr bis 14.45 Uhr in Informatikraum 2 statt. Wenn du ...


  • mindestens in der 7. Klasse bist,
  • Interesse an der textbasierten Programmierung von Robotern hast,
  • gerne mit Schülerinnen und Schülern aus anderen Stufen arbeitest,
  • Lust auf spannende Wettkämpfe hast,

dann komme doch gerne einfach vorbei! Betreuender Lehrer ist Herr Kretschmer; lade hier die Einladung zur Robotik-AG herunter ...




Das Julius-Stursberg-Gymnasium lud ein - Offene Tür für Viertklässler und ihre Eltern am JSG

 

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Zu einem Informationsabend speziell für die Eltern luden Schulleiterin Dr. Susanne Marten-Cleef und Erprobungsstufenkoordinator Ernst Wissen und Team für Mittwoch, den 18. Januar 2017, 20 Uhr ein. In ihrem Vortrag stellten die Gastgeber den Bildungsgang am Gymnasium und das besondere Bildungsangebot des JSG vor. Die Eltern erhielten u.a. Informationen über die zur Wahl stehenden Schulfächer, die vielfältigen Fördermöglichkeiten für die Kinder oder die Erziehungsvereinbarung, die das JSG anbietet. Erklärt wurden wichtige Besonderheiten im Schulprogramm des JSG wie Begleitung in der Persönlichkeitsentwicklung, soziales Lernen, individuelle Förderung bei besonderen Begabungen und bei Lernschwierigkeiten, Angebote der Berufs- und Studienwahlorientierung und internationalen Begegnungen, Arbeitsgemeinschaften oder die Übermittagsbetreuung und das inzwischen schon einige Jahre lang bewährte 70-Minuten-Stundenraster. Neben der Schulleitung standen auch Vertreter der Schulpflegschaft den Eltern Rede und Antwort.

 

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Ein Schnuppertag mit Kindern fand am Samstag, 21. Januar 2017, in den Räumen des JSG statt. Die Veranstaltung begann um 10 Uhr mit der Begrüßung durch die Schulleiterin und endete nach einem umfangreichen Informationsprogramm gegen 12.30 Uhr. Die zukünftigen Fünftklässler durften in verschiedenen Fächern an Probeunterricht teilnehmen, besonderes Interesse fand wieder einmal die Chemie mit Harry Potter. Währenddessen konnten sich Eltern Führungen durch die Klassen- und Fachräume anschließen, sich bei Lehrerinnen und Lehrern über die am JSG unterrichteten Schulfächer sowie außerunterrichtliche Aktivitäten informieren und sich in grundsätzlichen Fragen der Schulformwahl beraten lassen. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Neukirchener Erziehungsvereins stellten zudem die Angebote im Rahmen der Übermittagsbetreuung vor. Der Förderverein des JSG sorgte für das leibliche Wohl der Gäste in netter Atmosphäre.

 

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Einen ersten Überblick über das breit gefächerte Angebot unserer Schule bietet weiterhin der JSG-Flyer; Möglichkeit zur Anmeldung besteht in den Tagen vom 06. bis 09.02.2017.

 

 

 

Fairer Advent am JSG - ein Rückblick

 

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Vier Wochen unter dem besonderen Blickwinkel des Fairen Handels, das hatten wir uns am JSG vorgenommen. Wir wollten uns über Lebenssituationen und Handelsbedingungen informieren, Menschen und ihre Sorge um das Überleben ernstnehmen, unser eigenes Kaufverhalten überprüfen und erste eigene Schritte in Richtung eines faireren Handels gehen. Bei all dem hatten wir auch unser Ruanda Partnerprojekt „Schul-Land für Kinihira" im Blick und der Spaß beim Lernen sollte natürlich auch nicht zu kurz kommen.
Und wie war es nun mit Eine-Welt-Stand, Punk-Musical, Fairen Weihnachtsgrüßen und Fairem Weihnachtsgottesdienst weltweit? Hier einige Zitate aus der Zeit: „Das Punk-Musical „Global Players" war voll cool!" „Faire Schokolade schmeckt genauso gut wie nicht-faire." „Ich finde die schmeckt besser, auf jeden Fall ist sie für die Kakao-Bauern besser." „Krass, ich habe vier faire Weihnachtsmänner geschenkt bekommen!" „Ich dachte nicht, dass die Menschen, die die Waren herstellen, so wenig Geld dafür bekommen." Und beim Besuch des Pausen-Eine-Welt-Standes meinte der Bürgermeister, dass unsere Schülerinnen und Schüler ja total begeistert sind und richtig viel über Fair Trade erzählen können. Dem können wir nur zustimmen.
Gelohnt haben sich die fairen Adventswochen nicht nur für uns und alle, die nun mehr wissen, sondern auch für den Fairen Handel (Umsatz von 734,11 €) und das Ruanda-Projekt. Aus dem Verkauf am Eine-Welt-Stand, dem Erlös der „Fairen Weihnachtsgrüße", Spenden und der letzten Leerung der Pfandflaschen-Sammlung gehen 229 € als Reingewinn auf das Schul-Land Spendenkonto.
Und wie geht es jetzt weiter? Der Faire Handel ist und bleibt unser Thema. Herausgefunden haben wir: Das Kollegium ist schon lange mit dabei, denn der Kaffee im Lehrerzimmer hat ein FairTrade-Zeichen. Und die 5er haben gerade etwas über fair gehandelte Fußbälle erfahren. Erstes Ergebnis: mit fairen Fußbällen schießt du genauso gut oder schlecht wie mit unfairen, die fairen punkten aber mehr bei der Gerechtigkeit!
Die Aktion „Schul-Land für Kinihira" läuft natürlich auch weiter. 480,00 € haben wir bereits gesammelt. Bis zu den benötigten 7000 € ist es noch ein weiter Weg, aber wir hoffen, dass wir es bis zum Jahresende schaffen, denn Bildung ist der erste Schritt zu fairen Lebensbedingungen! Also - Augen auf und mitgemacht!

Wer sich privat am Partner-Projekt beteiligen möchte oder eine Klassen-Aktion zugunsten des Schul-Landes starten will, weitere Spenden sind sehr willkommen!
Spendenkonto: Kirchenkreis Moers, Bank für Kirche und Diakonie, IBAN DE68 3506 0190 1010 8800 13, BIC GENODED1DKD, Stichwort: Partnerschaftsarbeit Ruanda, hier: Schul-Land Kinihira (Schul-Land Angabe ist sehr wichtig!)

 

 

"Keep calm and carry on!" - Schüleraustausch in Zeiten von Brexit und WhatsApp

 

„Brexit hin oder her, unser Austausch läuft!" So sprach jüngst Luciane Guntner, Deutschlehrerin an der Silverstone UTC und sowohl ihre Kollegin Roswitha Box von der Royal Latin School in Buckingham, als auch Christian Berges, Englischlehrer am Julius-Stursberg-Gymnasium, pflichteten ihr bei. Seit bereits acht Jahren besteht der Schüleraustausch zwischen dem Neukirchen-Vluyner Gymnasium und der altehrwürdigen Grammar School in Buckingham. Nunmehr zum dritten Mal dabei war das technische Berufskolleg an der englischen Formel-1-Rennstrecke in Silverstone, unweit Buckinghams.

 

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Dabei sind Neukirchen-Vluyn und Buckingham seit nunmehr fünf Jahren durch eine offizielle Städtefreundschaft verbunden und der gut etablierte Schüleraustausch bildet das Herzstück dieser Beziehungen über den Kanal hinweg. Dass sich dies auch in Zeiten des anstehenden Brexit nicht ändert, bewies Ende November der Besuch von insgesamt 20 Schülerinnen und Schülern der beiden englischen Schulen am Niederrhein. Für eine Woche lebten sie in den Familien ihrer deutschen Gastbrüder oder -schwestern aus den Klassen 9 und 10 am JSG, besuchten deren Unterricht und unternahmen gemeinsame Ausflüge. Vor allem aber verbrachten sie ein ganzes Wochenende in ihren „host families", wo sie nicht nur in die hiesige Kultur eintauchen, sondern auch ihre Deutschkenntnisse vor Ort ausprobieren konnten. Weihnachtsmärkte, das Centro Oberhausen und gemeinsame Aktivitäten wie Lasertech standen für viele auf dem Programm.

 

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Aber auch die von Herrn Berges organisierten Ausflüge kamen bei den Schülerinnen und Schülern gut an, allen voran der Besuch der Fontys Hogescholen in Venlo. Hier konnten die englisch-deutschen Schülerpärchen gleich in zwei Workshops ihre Teamfähigkeit auf die Probe stellen: zum einen bauten sie solarbetriebene Modellautos, die sodann gegeneinander zu einem „Tauziehen mit Licht" gegeneinander antraten. Zum anderen regelten sie mithilfe eines Computerporgramms die Belüftung und Beleuchtung von Gewächshäusern. Und fast nebenbei wurde den englischen und deutschen Schülerinnen und Schülern somit zugleich auch einen Beitrag zur Studien- und Berufsorientierung geboten.

 

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Ein „runde Sache" war der erste Teil des Austausches also auch in diesem Jahr. „Ich würde sehr gerne noch viel länger hier bleiben" berichtete am Abschlussabend Joseph Searle von der Royal Latin School. Und die JSG'ler freuen sich schon jetzt auf den Gegenbesuch in Buckingham Anfang März. Dass der Austausch auch in Zukunft weiterlaufen wird, ganz gleich, ob es nun wirklich zum Brexit kommt oder nicht, davon sind die Lehrer von UTC, RLS und JSG überzeugt - Visumspflicht wird es wohl kaum geben. Und selbst wenn: Den Blick über den kulturellen Tellerrand lassen sich die Engländer auch bei aller EU-Skepsis nicht nehmen, hofft auch Schulleiterin Dr. Susanne Marten-Cleef. Ganz im britischen Sinne wird es also weitergehen: „Keep calm and carry on!"

 

Christian Berges



Vorlesewettbewerb 2016


Am Freitag, dem 09.12.2016, fand der diesjährige Vorlesewettbewerb statt. Die Jury - bestehend aus Vertretern des Fördervereins, der Neukirchener Buchhandlung und der Stadtbücherei sowie Oberstufenschülern - kürte am Ende folgende Sieger: 1. Platz: Daris Mehic (6b), 2. Platz: Melina Seibert (6d), 3. Platz: Lea Böder (6c). Daris wird das JSG nun auf Kreisebene vertreten. Mit Hilfe des Fördervereins sowie der Neukirchener Buchhandlung und der Buchhandlung Giesen-Handick konnten den jungen Leserinnen und Lesern schöne Preise überreicht werden. Für diese Unterstützung bedanken wir uns sehr.

 

 

 

JSG und ENNI besiegeln Kooperation

 

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Auf der Berufs-Info-Börse des JSG am 12.11.2016 konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9-12 über rund 50 verschiedene Berufsbilder informieren. Neu dabei war die ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (ENNI) mit ihrer neuen Azubi-Kampagne „Helden gesucht". Der Auftritt des Unternehmens war zugleich der Auftakt für eine Kooperation, die Schulleiterin Dr. Susanne Marten-Cleef und ENNI-Geschäftsführer Stefan Krämer bei dieser Gelegenheit besiegelten. Beide sind sich einig, dass die Kooperation für alle Beteiligten eine bessere Ausbildungsperspektive eröffnet. Von der engeren Zusammenarbeit werden die Schule, das Unternehmen und natürlich die Schüler profitieren.

Der Kontakt zwischen der ENNI und dem JSG besteht schon seit längerem. So wirkte z.B.die damalige Klasse 8c bei der Einweihung des ENNI-Energiepfades am Solarpark Mühlenfeld mit oder löcherten Schüler im Rahmen des Drehtürmodells Experten des Unternehmens mit Fragen zur Energiewende. In der Projektwoche im September 2016 besuchte ein Englisch-Kurs den Energiepfad.

Mit der unterzeichneten Kooperationsvereinbarung bekommen die gemeinsamen Aktionen einen festeren Rahmen. Mit ENNI hat das JSG einen außerschulischen Partner gefunden, der unseren Schülerinnen und Schülern im Rahmen von Praktika auch Einblicke in verschiedene Berufe ermöglichen will. Auf der anderen Seite sind die Begegnungen auch für das Unternehmen wertvoll. ENNI ermöglicht jungen Menschen Einblicke in Themen, die ihre Zukunft mitbestimmen werden, zum Beispiel die regenerative Energieversorgung.

Die Kooperation stellt einen wichtigen Baustein im Rahmen des Vorhabens "Kein Abschluss ohne Anschluss" dar, das seit 2014 im Schulprogramm des JSG verankert ist.

 

 

 

Erfolg ist ein Gemeinschaftswerk! - 110 Jahre bewegte Schulgeschichte

 

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Mit einer Jubiläumswoche vom 19. bis 23.09.2016 feierte das JSG seinen runden Geburtstag und blickte dabei zurück auf 110 ereignisreiche Jahre Schulgeschichte: Über elf Jahrzehnte hindurch wurden unter der Leitung von insgesamt ebenso vielen Schulleitungen an unserer Schule Tausende Kinder und Jugendliche von Hunderten Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Waren es im Gründungsjahr neun Schüler, so sind es nach ebenso vielen Wechseln in der Trägerschaft aktuell im Jahr 2016 mehr als 900, das sind drei Viertel seines zeitweisen Schülerrekords. Seit 45 Jahren ist das JSG in Trägerschaft der Gemeinde und seit 1981 der Stadt Neukirchen-Vluyn. Es hat die Amtszeit von 14 Bürgermeistern miterlebt.

 

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Unsere Schule ist fünf Jahre älter als die erst 1911 in Preußen eingeführte 45-Minuten-Schulstunde, arbeitet aber schon längst im 70-Minuten-Takt. Sie hat die Kriegsjahre 1914-18 und 1939-45 überdauert, sie stand im frischen Wind der 60er Jahre. In den letzten 70 Jahren folgte sie den Weisungen von 16 NRW-Landesregierungen und 15 Kultus- bzw. Schulministern und -ministerinnen. Vor 40 Jahren zog das JSG von der Bruchstraße in Neukirchen an die Tersteegenstraße auf dem Bindestrich Neukirchen-Vluyns. Vor zehn Jahren hat unser Schulschiff „MS Stursberg" in diesen Mauern seinen 100. Geburtstag gefeiert.

 

 

2016 und wieder 10 Jahre älter ist das JSG lebendig wie eh und je. Das haben in der Jubiläumswoche die Projekttage unter unserem Schulmotto „Erfolg ist ein Gemeinschaftswerk" eindrucksvoll bewiesen. Schüler, Eltern und Lehrer haben in rund 50 Projekten gemeinsam beachtliche Ergebnisse erarbeitet. In einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm in der Aula, an den Ständen in der Schulstraße und in den Klassenräumen sowie auf dem Sportplatz haben wir gezeigt, was wir gemeinsam auf die Beine stellen können.

 

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Dass uns dabei der Blick über den Tellerrand besonders wichtig ist, dokumentierten fächerübergreifende Arbeitsgruppen ebenso wie Projekte in Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern wie ENNI, Caritas und Diakonie. Gemeinsam trommelnd oder tanzend, mit Postern oder selbstgefertigten Parfums, in Escape Rooms oder im neugestalteten Garten(t)raum, um nur einige Beispiele zu nennen, bewiesen die Projektgruppen, was eine gut funktionierende Schulgemeinschaft leisten kann.

Den Abschluss der Jubiläumswoche bildete der Kabarettabend mit Deutschlands ältestem Lehrerkabarett „ die daktiker ", die mit ihrem Programm „Best of - Einer geht noch" für einen humorvollen Festakt der besonderen Art sorgten.

 

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Zugleich trug der Abend wesentlich mit dazu bei, dass am Ende der Jubiläumswoche eine schöne Summe an Spenden für den Pädagogischen Mittagstisch und die Flüchtlingsarbeit der Grafschafter Diakonie zusammenkam. Für alle großzügige und tatkräftige Unterstützung sagen wir herzlichen Dank!

 

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Aus Anlass des runden Geburtstags können Sie gern noch einmal in unserer (vergriffenen) Festschrift zum 100. Geburtstag des JSG im Jahr 2006 blättern. Hier erfahren Sie eine Menge über das Schulprogramm, die Anfänge und die wechselvolle Geschichte unserer Schule.

 

 

 

Berufs-Info-Börse am Julius-Stursberg-Gymnasium

 

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Am Samstag, 12. November 2016, von 11.00-13.00 Uhr im PZ des JSG für alle Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 9 – 12


Was mache ich nach der Schule? Wie haben andere ihren Ausbildungsweg gefunden? Lohnt es sich zu studieren? Muss ich eine Ausbildung machen? Stimmt meine Vorstellung von einem Beruf? Was kann ich verdienen? Eine Antwort auf diese und noch weitere Fragen könnt Ihr an diesem Vormittag auf der Berufs-Info-Börse finden. In persönlichen Gesprächen mit Vertretern verschiedenster Berufe und Hochschulen bekommt Ihr Informationen über ca. 50 verschiedene Berufsbilder. Details hierzu findet Ihr auch auf unserer Homepage. Die Berufs-Info-Börse findet nur alle zwei Jahre statt. Also nutzt Eure Chance! Zum Flyer-Download geht es hier...



 

Kurzstundenraster

 

Den Plan für Kurzstunden mit entsprechenden Zeiten im Vergleich zum üblichen 70-Minuten-Modell finden Sie hier...

 

 

 

Schulbücher


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Vielen Dank an die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8, die in den Ferien Schulbücher aus 120 Kartons ausgepackt und archiviert haben!

 

 

 

Inklusion am JSG

 

Mit Beginn des Schuljahres 2016/17 steigen auch wir in die schulische Inklusion ein. Mit vier Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf wird es auch am JSG künftig neben der zielgleichen auch eine zieldifferente Beschulung geben. Wir freuen uns, mit der Sonderpädagogin Frau Sabine Schein tatkräftige Unterstützung bei unserer neuen Aufgabe zu haben.

 

 

 

Pressebericht: Bestnoten für das Julius-Stursberg-Gymnasium

 

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Auch die Presse berichtet darüber, wie an unserer Schule gearbeitet wird; lesen Sie hier mehr dazu ...

 

 

 

Schulministerin Sylvia Löhrmann besucht das JSG - Ministerin würdigt Maßnahmen der individuellen Förderung


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Unsere Schule hatte im Schuljahr 2015/16 prominenten Besuch aus der Landeshauptstadt: Die Ministerin für Schule und Weiterbildung NRW Sylvia Löhrmann hatte sich auf den Weg ans Stursberg-Gymnasium gemacht, um sich selbst ein Bild zu verschaffen von dem breit gefächerten Konzept individueller Förderung an unserer Schule.
Dass die individuelle Förderung unserer Schülerinnen und Schüler in unserem Schulprogramm fest verankert  ist, haben wir durch unsere Beteiligung am Landesprogramm "Lernpotenziale - Individuell fördern im Gymnasium", das von der Stiftung Mercator unterstützt wird, schon einige Jahre dokumentiert. Den Besuch von Schulministerin Sylvia Löhrmann am JSG empfinden wir darum als besondere Wertschätzung unserer Arbeit.

Im Rahmen ihrer Visite nahmen Frau Ministerin Löhrmann, Winfried Kneip, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, sowie Repräsentanten des Projekts Lernpotenziale und der Serviceagentur Ganztägig lernen im Beisein der Schulaufsicht, vertreten durch die schulfachlichen Dezernenten Frau Dr. Domrose und Herrn Schöpke, und des Schulträgers, vertreten durch Herrn Bürgermeister Lenßen, Einblick in die zahlreichen Maßnahmen individueller Förderung am JSG. Begrüßt wurden die Gäste musikalisch und akrobatisch souverän durch Repräsentantinnen des diesjährigen Schülervarietés und der Varieté-AG.

Für seine zahlreichen Gäste hatte das JSG ein großes „Projekte-Buffet" aufgefahren, an dem diese sich einen Eindruck von dem vielfältigen Angebot an Maßnahmen individueller Förderung machen konnten. Mitglieder verschiedener Gruppen unserer Schulgemeinschaft stellten den Besuchern ihre Erfahrungen aus Maßnahmen wie Lerncoaching, Begabtenförderung, Erasmus+, Jungenprojekt oder Berufs- und Studienwahlvorbereitung vor und präsentierten Beispiele ihrer Arbeitsergebnisse. Von der guten Vernetzung des JSG in der Region zeugte die Tatsache, dass Vertreter unserer außerschulischen Kooperationspartner wie des Neukirchener Erziehungsvereins, der Hochschule Rhein-Waal und der Hochschule Düsseldorf sowie des Kreises Wesel sich Zeit genommen hatten, an der Veranstaltung teilzunehmen.

In diesem außergewöhnlichen Rahmen konnte unsere Schulleiterin Dr. Susanne Marten-Cleef auch mit Stolz erstmals das Ergebnis der Qualitätsanalyse am JSG öffentlich vorstellen: In 25 der 47 bewerteten Kriterien erreichte das Julius-Stursberg-Gymnasium die Stufe „Doppelplus" (beispielhaft) und in den restlichen 22 Kriterien die Bewertung „Plus" (die Qualität entspricht den Erwartungen). D.h.: In den bei der QA geprüften Kriterien, u.a. mit dem Schwerpunkt „Individuelle Förderung", stellt unser Stursberg-Gymnasium demnach eine Praxis dar, die zu 53,2 Prozent, also überwiegend, das Siegel „vorbildlich" trägt. Das Engagement des JSG in individueller Förderung zahlt sich also in Qualität aus!

Frau Löhrmann, Herr Kneip und die weiteren Gäste zeigten sich sehr beeindruckt von dem umfangreichen Förderprogramm des JSG und der Ruhe, die Schüler und Lehrer bei dessen Vorstellung ausstrahlten, und lobten die Präsentation der Schulprogrammpunkte mit anerkennenden Worten. Lesen Sie hier, dort und auf der


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