Termine und Mitteilungen

Bis: Samstag, 30.12.2017

JSG-Flyer

In der Rubrik "Aktuelles" findet sich zur ersten Information über unsere Schule der JSG-Flyer zum Download

Bis: Samstag, 10.02.2018

Anmeldungen am JSG

Die Anmeldungen am JSG finden vom 05.02. bis 08.02.2018 statt. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, vereinbaren Sie bitte vorher einen Termin (möglich am Elterninformationsabend, 24.01.2018, oder am Schnuppertag, 27.01.2018).
Montag, 05.02.2018, 9-12 Uhr und 15-17 Uhr / Dienstag, 06.02.2018, 9-12 Uhr und 15-17 Uhr /
Mittwoch, 07.02.2018, 9-12 Uhr und 15-18 Uhr /
Donnerstag, 08.02.2018, 9-12 Uhr
Für die Anmeldung sind folgende Unterlagen erforderlich:
Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch,
das letzte Zeugnis der Grundschule,
Original-Anmeldeschein (aus der Grundschule),
das ausführliche Empfehlungsschreiben der abgebenden Grundschule,
ggf. Sorgerechtsbescheid und Einverständnis-erklärung bei beiderseitigem Sorgerecht getrennt lebender Eltern.
Die Anmeldung erfolgt im Rahmen eines persönlichen Gespräches mit Ihnen. Das Kind kann gerne auch an diesem Gespräch teilnehmen, die Anwesenheit ist aber nicht zwingend erforderlich.

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Erdkunde

Rückblick EXPO Astana, Kasachstan 2017


KasachI


Der Geographie-Leistungskurs der Jahrgangsstufe von Herrn Forsthövel ist wohlbehalten von seiner Exkursion ins 4364 Kilometer entfernte Astana in Kasachstan zurückgekehrt. Dort haben sich die 18 Schülerinnen und Schüler auf der diesjährigen Weltausstellung zum Thema Future Energy mit der zukünftigen weltweiten Energieversorgung auseinandergesetzt. An zwei Tagen besuchten sie die Pavillons der 101 auf der EXPO vertretenen Länder, die sehr unterschiedliche Ansätze hatten, und nahmen einen Empfang im deutschen Pavillon wahr. Besonders interessant waren z.B. der chinesische Pavillon, der in Nuklearenergie eine Zukunft sieht, oder der deutsche Pavillon, in dem man mit sogenannten Smart Sticks Wissen über erneuerbare Energien sammeln konnte. Mit diesen konnten mehrere Besucher zusammen am Ausgang eine spektakuläre Lichtshow erzeugen, symbolisch dafür, was man gemeinsam erreichen kann.

Einen weiteren Tag verbrachten die Schülerinnen und Schüler auf dem World Scientific and Engineering Congress. Dort befassten sich Forscher, Nobelpreisträger und Politiker mit Lösungsansätzen des Energieproblems, unter anderem auch Friedensnobelpreisträger Dr. R.K.Pachauri, der ihnen sein Projekt zur Mobilisierung der Jugend gegen den Klimawandel vorgestellt hat.

 

KasachII

 

Außerdem verbrachte der Kurs einen Tag in Karaganda, einer gut 200 km von Astana entfernten Stadt, die vom Steinkohletagebau in der Umgebung abhängig ist. Diesen besuchten wir, um einen Eindruck von der Energiegewinnung in Kasachstan zu bekommen - Das Land deckt seinen Energieverbrauch immer noch zu 99% mit fossilen Energieträgern.

 

KasachIII

 

Die Schüler der Deutschen Schule Nr. 46 begleiteten den Kurs an einigen Tagen und zeigten den Schülerinnen und Schülern das Leben in der Hauptstadt, die kasachische Kultur und ihre Schule - in einer gemeinsamen Sportstunde.

 

KasachIV

 

Am 11.07.2017 wurde eine Fotoausstellung in der Sparkassenfiliale Neukirchen an der Poststraße eröffnet. Dort fanden sich bei einem Sektempfang auch Gelegenheiten zu persönlichen Gesprächen. Die Ausstellung wird dort bis zum 29. August 2017 zu sehen sein.

 

Alina Bruder, Jahrgangsstufe 11




Exkursion des Erdkunde-Leistungskurses nach Hamburg


hh


“Hamburg, das Tor zur Welt“ – dass dieses Motto im Schiffsfrachtverkehr nach wie vor für die Hansestadt zutreffend ist, davon konnten sich die 25 Schülerinnen und Schüler des Erdkunde-Leistungskurses von Herrn Forsthövel in Begleitung von Frau Abel ein eigenes Bild machen. Per HKX ging es von Duisburg für zwei Tage an die Elbe. Globalisierung des Frachtverkehrs, intermodale Steuerungen, Einsatz smarter Hafenlogistik, topographische Standortvorteile von Häfen aufgrund von unterschiedlichen Transportkosten der Verkehrsträger Wasser, Straße und Schiene und die allgegenwärtige Diskussion zwischen wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und ökologischen Bedenken (Stichwort Elbvertiefung) waren u.a. Gegenstand im Erdkundeunterricht gewesen. Die theoretischen Erkenntnisse wurden auf der Bustour “Auge in Auge mit den Giganten“ live erfahren. Wie schafft man es Hunderte von Containern in wenigen Stunden zu bewegen, ohne dass diese auf den falschen LKW oder auf das falsche Schiff gelangen. Nach welchem Ordnungssystem stapelt man die Boxen und wie verhindert man ein Verkehrschaos, wenn ein Schiff mit 18.000 Containern im Hafen anlegt und die LKWs zum Hafen durch den Elbtunnel müssen? Der Bus – nur wenige Meter im laufenden Umschlagsbetrieb von den Containergiganten entfernt – schrumpfte gefühlt auf die Größe eines Matchboxautos. Beunruhigend der Gedanke, dass bereits 30 % aller Schiffe nur bei Flut die 100 km bis zur Nordsee passieren können, mit nur einem Meter Platz unter dem Kiel. Modernste Technik gab es weiterhin im Container Terminal Altenwerder zu bestaunen, auf dem die Container von satellitengestützten fahrerlosen Carriern (Automated Guided Vehicles) wie von Geisterhand zu den Lagerflächen bzw. zu den Schiffen transportiert werden.


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Wahrscheinlich der Höhepunkt der Tour, die durch ein großzügiges Sponsoring des Vereins “Freunde und Förderer des JSG e.V.“ erst möglich wurde, war die Pause im “International Seamens Club Duckdalben“. Jüngst von den Seefahrern unter die fünf beliebtesten Seemansclubs weltweit gewählt, bietet er den Besatzungen für die wenigen Stunden, die noch im Hafen verbracht werden (die längste Liegezeit beträgt 24-48 Stunden,) einen Ort mit familiärer Atmosphäre. Dinge, die im harten Bordalltag fehlen, können hier getätigt wer-den. Ein kleiner Einkauf im Shop, Skypen mit der Familie daheim, Tätigen von Auslandsüber-weisungen, ein kostenloser und anonymer Arztbesuch, den Besuch eines Gebetsraumes, der acht Weltreligionen friedlich nebeneinander vereint, ein gemeinsames Billardspiel usw. Es war eine einzigartige Atmosphäre seinen Kaffee inmitten von internationalen Seeleuten zu trinken und sich vorzustellen, was es bedeutet, drei bis sechs Monate fern der Heimat zu sein.

 

Einen Rundgang durch das abendliche nächtliche St. Pauli mit Referaten zur historischen Bedeutung der Reeperbahn, Zahlen zur heutigen Nutzung als Vergnügungsviertel und der Spaziergang entlang des Elbbalkons, dem “Michel“ und durch den alten Elbtunnel, jeweils ebenfalls mit Vorträgen der Schülerinnen und Schüler, rundeten die zwei Tage ab. Genächtigt wurde in der “Superbude“, die ihrem Namen gerecht wurde – auch hier noch einmal der Dank an den Förderverein der Schule.




 

Klimaworkshop in Renkum am 27.11.2014

 

Workshop2


"Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, sondern von unseren Kindern geborgt." Mit dieser Indianerweisheit begrüßte der Schulleiter des Dorenweerd College in Renkum die Teilnehmer des KLiKER Workshops. Im Rahmen des Euregio Projekts kamen insgesamt rund 40 SchülerInnen und fünf LehrerInnen von vier verschiedenen Schulen und Zuständige aus den entsprechenden Kommunen  Neukirchen-Vluyn, Alpen, Rheinberg und Kleve  aus Deutschland und den Niederlanden zusammen, um über Möglichkeiten zum Klimaschutz in Schulen zu diskutieren und Lösungsansätze auszutauschen. Als externe Beteiligte waren Herr Pelzer und Herr Halbrügge vom Ecoteam aus Duisburg und Frau Breidenbach von Lecreb sowie Studentin Frau Beykirch von der Hochschule Rhein-Waal eingeladen. Aus Neukirchen-Vluyn nahmen zwei Schüler und drei Schülerinnen aus der 9b, Herr Forsthövel und Frau Behrens vom JSG sowie Frau May-Hacker von der Stadt teil.

 

Workshop3


Während die Schülerinnen und Schüler an vom Dorenweerd College organisierten Workshops teilnahmen (Schülerin Solveigh Nittke berichtet weiter unten), hörten die Lehrerinnen und Lehrer Vorträge zum Thema. Besonders interessant war hier der Vortrag von Lehrer Michael Breeveld, der über seine Erfahrungen am Dorenweerd College berichtete. Engagierte SchülerInnen seiner Schule haben gemeinsam mit SchülerInnen der Charles Read Academy und der Groenhove am zweijährigen LIPS Programm teilgenommen. Hier standen drei konkrete Ideen im Vordergrund: den Wasserverbrauch durch neue Wasserhähne zu senken, den CO2 Ausstoß durch Aufkleber über den Lichtschaltern zu verringern und eine Mülltrennung einzuführen. Besonders beeindruckend war, dass die Initiative von den SchülerInnen ausging und so das Bottom-Up Prinzip funktionierte.

 

Workshop4

 

Im weiteren Verlauf des Workshops wurde besprochen, welche Möglichkeiten es gibt und  besonders über die beiden Herangehensweise Bottom-Up (Schülerinitiative) und Top-Down (Initiative durch die Behörden) diskutiert. Fest steht, dass es wichtig ist, dass alle Beteiligten miteinander kommunizieren und zusammen arbeiten, um den Klimaschutz nicht nur im Unterricht, sondern auch im Schulalltag voranzubringen und fest zu integrieren. Wir werden berichten, wie sich dies am JSG gestaltet.
Friederike Behrens (E/Ek) und Andreas Forsthövel (Ek/M/Sp)

 

Workshop1


Am Vormittag haben wir Workshops gemacht. In dem Ersten ging es um die Frage „Wie können wir unsere Ideen über Nachhaltigkeit unseren Mitschülern, der Schulleitung, dem Management, Eltern und der Gemeinde kommunizieren?“. Dazu haben wir ein Brainstorming gemacht. Beim zweiten Workshop haben wir gelernt, wie man sich präsentiert und wie besser nicht. Beim letzten Workshop haben wir uns mit einer Präsentation beschäftigt. Am Nachmittag haben wir in unserer Gruppe fünf Plakate erstellt, auf die wir geschrieben und gemalt haben, was wir verändern möchten, in der Schule, im eigenen Haushalt und sogar in unserer Stadt.

Solveigh Nittke (9b, JSG)

 

Workshop5

 

 

 

Exkursion nach Münster

 

MünsterDom


Nach Münster ging es am 17. Juni für den Erdkunde-LK von Herrn Forsthövel in Begleitung von Herrn Lang. Nach Abschluss des Themas Stadtgeographie im Unterricht wurden in Münster per Rad die einzelnen Phasen der mitteleuropäischen Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart erfahren.

Für die jüngsten Entwicklungen in der Stadtplanung war vor allem der Standort Germania Campus beispielhaft. Wie viel Wert auf eine funktionelle Durchmischung (also die Befriedigung aller fünf Daseinsgrundfunktionen, nämlich Wohnen, Arbeiten, Sich versorgen, bilden und erholen) und auf eine Durchmischung der Bevölkerung mit wiederum unterschiedlichen Bedürfnissen (von StudentenWGs bis Eigentumswohnungen, von der Fast-Food-Filiale bis zum Edelitaliener und Golfshop) gelegt wird, wurde auf diesem ehemaligen Industriegelände vor Ort anschaulich erlebt.
Eine Führung durch das Factory-Hotel mit dem Hotelmanager Herrn Müller machte deutlich, welchen Herausforderungen und Schwierigkeiten sich ein Investor und eine Hotelleitung gegenüberstehen sehen, aber andererseits auch welche Chance es darstellt, ein unvergleichliches Übernachtungsambiente zu schaffen, wenn ein modernes Hotelkonzept in einem alten und denkmalgeschützten Industriebau Gästen angeboten wird.

Ein Highlight war die Begehung der Klostergärten Münster mit dem Haustechniker Herrn Kandula. Die von der privaten Wohnbaugesellschaft Frankonia Eurobau errichtet und betriebene Wohnanlage, die neben Münster vor allem auch in Köln, Düsseldorf und Hamburg von der Bevölkerung wahrgenommen wird, bietet u. a., wie im Falle der Klostergärten, ein Wohnkonzept im höheren Preissegment an, bei denen die Bewohner weitere Serviceleistungen durch einen 24-h-Service an der Rezeption nutzen können. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich bei dem ausgiebigen Rundgang und auch durch das Gespräch mit Herrn Kandula selbst ein Bild davon machen, ob der in der Bevölkerung gerne verwendete Begriff einer "gated community", also einer eher von der Nachbarschaft isolierten wohlhabenden Bevölkerungsgruppe, gerechtfertigt ist.

Weitere Fotos unter "Bildergalerie"

 

 


Kursfahrt Wien/Budapest

 

Vom 03. bis 07. September war der Erdkundeleistungskurs von Herrn Forsthövel in Begleitung von Frau Tokarski auf Kursfahrt in Wien und Budapest. Neben den von den Schülerinnen und Schülern gehaltenen Referaten, war die 3 stündige Fahrradexkursion zum Thema "Rückeroberung des öffentlichen Raumes" mit dem grünen Stadtparlamentarier Herrn Ma-resch, mit Herrn Kamptner als Referent für Verkehr der Wiener Grünen sowie mit Herrn Dr. Frey (Verkehrsexperte der TU Wien), sicherlich ein thematischer Höhepunkt. Nach den Erkenntnissen der Fahrradexkursion in Münster und vorbereitenden Referaten in der Schule, wurde im wahrsten Sinne des Wortes erfahren, wie problematisch die Fortbewegung mit dem Rad in den zentralen Bezirken von Wien ist.
Unter anderem wurde die Mariahilfer Straße bezwungen, auf der sich neben 5.000 Radfahrern pro Tag vor allem 100.000 Fußgänger bewegen. Die Tatsache, dass aber 60 % der Fläche den Autos gehört (15.000 / Tag), bewirkte unangenehme Erlebnisse beim Radfahren. Bei den Zwischenstopps und beim Abschluss im Wiener Rad!haus (eine Einrichtung zur Information über die Radverkehrsvorhaben des Wiener Stadtparlamentes sowie zur Sensibilisierung der Bürger für eine stärkere Nutzung des Rades) konnten Schwachstellen aus den Erlebnissen abgeleitet werden, aus denen wiederum Verbesserungsvorschläge entstanden, die mit den Experten selbst noch beim abschließenden Büffet diskutiert wurden.
Bei den Vereinten Nationen bekamen wir einen äußerst interessanten Einblick in die vielfältigen Aufgaben dieser Organisation, vor allem aber eine Vorstellung von dem logistischen Aufwand der gemeistert werden muss, um bis zu 4000 Konferenzen pro Jahr an diesem Standort abhalten zu können, alles unter Beachtung von strengen Sicherheitsregeln und unter Verwendung von bis zu 6 Sprachen. Das internationale Flair (man befindet sich übrigens auf internationalem und nicht auf österreichischem Boden) erlebten wir auf den Gängen, wo wir Personen unterschiedlichster Nationalitäten antrafen, die sich in einem Sprachengewirr mitei-nander unterhielten. Ideal war die thematisch stärkere Konzentration auf das Wirken der UNIDO, da diese mit den Themenschwerpunkt "Entwicklungsländer" des vergangenen Un-terrichtshalbjahres in vielfältiger Weise verknüpft ist. So konnten viele Kenntnisse aus dem Unterricht nun vor Ort in einem anderen Kontext angetroffen werden. Neben der weiteren Vorstellung der in Wien ansässigen IAEO (friedliche und sichere Nutzung der Kernenergie), bildete der Gang durch die Ausstellung zur UNDOSA (friedliche Nutzung des Weltraumes) den Abschluss, bei dem u.a. ein Stück Mondgestein betrachtet werden konnte. Die Eindrücke aus diesen vielfältigen Arbeitsschwerpunkten der UN, die alle ein besseres (Zusammen-)leben als Ziel haben, bekamen durch die Tatsache, dass die weltweite Waffenindustrie in 6 Stunden das gleiche Budget erzielt, wie die UN im ganzen Jahr zur Verfügung hat, einen etwas faden Beigeschmack.
In Budapest war neben der schönen historischen Bausubstanz vor allem der Gegensatz zwischen den aufkommenden modernen Konsumtempeln aus Glas und andererseits verfallener Gebäude sichtbar. Frauen in Tracht, die in Sichtweite zum nächsten Designerladen ihre selbstgehäkelten Decken anboten, Busse im ÖPNV die keinen deutschen TÜV bestehen wür-den und andererseits WLAN an öffentlichen Plätzen zeigen die starke Verwandlung, die Un-garn in jüngster Vergangenheit beschreitet.
Äußerst schön ist die Tatsache, dass durch das Übernachten in eher kleinen Hostels und dem Besuch von internationalen Treffpunkten in den Städten, Kontakte zu jungen Menschen unterschiedlichster Herkunft geknüpft wurden.

Fotos siehe Bildergalerie



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